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Multiple Sklerose
28.05.2016

Warum eine frühzeitige Diagnose bei Multiple Sklerose effektiv sein kann

Multiple Sklerose bringt auch Lähmung mit sich.
Foto: Patrick Pleul (dpa)

Auch wenn es bisher keine Heilung gibt, kann Multiple Sklerose mit einer Therapie behandelt werden - besonders bei einer frühen Diagnose. Die MS-Symptome sind sehr unterschiedlich.

Multiple Sklerose kann behandelt werden. Gerade eine frühe Diagnose und dementsprechend ein schneller Therapiebeginn können Beschwerden mildern. Deshalb sollte man bei dem Verdacht auf Multiple Sklerose (MS) so schnell wie möglich zum Arzt gehen. Neurologen können mögliche Symptome abklären.

Der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) betont, dass eine vorbeugende Therapie bei Multipler Sklerose eine spätere Behinderung verzögern oder sogar verhindern kann. Deshalb ist die Früherkennung bei besonders wichtig.

Multiple Sklerose: Erste Symptome treten zwischen 20 und 40 Jahren

Der (BVDN) betont, dass die Symptome von Multipler Sklerose unterschiedlich ausfallen können, da die chronische Entzündung verschiedene Areale des Nervensystems angreifen kann. Zu Frühsymptomen gehören demnach häufig Empfindungen wie ein Kribbeln in Armen und Beinen, Schwäche oder Taubheit.

Auch Sehstörungen, etwa Doppelbilder oder eine Art dichter Nebel, gehören zu ersten Anzeichen von Multipler Sklerose. Ist der Gleichgewichtssinn betroffen, so treten auch Übelkeit und Schwindel auf. Die ersten Symptome Multipler Sklerose treten im Alter zwischen 20 und 40 Jahren auf.

MS: Therapie zur Verbesserung der motorischen Fähigkeiten

Auch wenn Multiple Sklerose bislang nicht heilbar ist, so lässt es sich doch behandeln. Dabei steht die Verbesserung der motorischen Fähigkeiten im Vordergrund. So sollen MS-Patienten möglichst lange alleine ihren Alltag bewältigen und ihren Beruf ausüben können.

dpa/tmn/sh

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