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Pflege-TÜV
26.05.2016

Neuauswertung von Daten ermöglicht bessere Benotung für Pflegeheime

ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein an den Rollstuhl gebundener Bewohner sitzt am 05.06.2014 in Neu-Isenburg (Hessen) in einem Altenpflegeheim in seinem Zimmer. Der Pflege-TÜV mit Schulnoten für Pflegeheime steht in seiner heutigen Form wegen mangelnder Aussagekraft vor dem Aus. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa (zu "Pflege-TÜV in heutiger Form vor dem Aus" vom 04.02.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Foto: Frank Rumpenhorst

Die Wahl eines guten Pflegeheims ist nicht leicht. Der sogenannte Pflege-TÜV mit Schulnoten stand lange in der Kritik - jetzt soll eine neue Auswertung helfen.

Der sogenannte Pflege-TÜV vergibt Schulnoten für Pflegeheime. Die umstrittene Berechnungsmethode ergab fast durchweg "sehr gut" - ein Ergebnis, das alles andere als hilfreich ist. Zwar wird der Pflege-TÜV derzeit überarbeitet. Doch die neuen Prüfergebnisse sind erst 2019 zu erwarten. Deswegen haben die Experten des Vergleichsportals "Weisse-Liste.de" die Daten aus Pflege und Medizin nun anders aufbereitet.

Verbraucherportal bewertet Pflegeheime transparenter

Statt Durchschnittszahlen in Schulnoten-Manier gibt das Vergleichsportal "Weisse-Liste.de" Prozentwerte zu Pflegequalität in Pflegeheimen an. So soll transparenter werden, wie die Gesamtnote von Einrichtungen zustande kommt. Eine gute Bewertung bei Aspekten wie Gestaltung von Aufenthaltsräumen oder die Schriftgröße bei Speiseplänen können so die Note nicht mehr ausgleichen, wenn gravierende Pflegemängel vorliegen. Das Portal ist ein gemeinsames Projekt der Stiftung Patientenorganisationen. dpa/sh

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