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Pollen
11.04.2014

Heuschnupfen: Birke macht Allergikern das Leben schwer

Viele Heuschnupfen-Geplagte bekommen es momentan besonders stark zu spüren: Die Belastung durch Birken-Pollen ist sehr hoch in Bayern. Mittel helfen - und müssen nicht teuer sein.
Foto: Kzenon, Fotolia.com

Viele Heuschnupfen-Geplagte bekommen es momentan besonders stark zu spüren: Die Belastung durch Birken-Pollen ist sehr hoch in Bayern. Mittel helfen - und müssen nicht teuer sein.

Heuschnupfen macht derzeit vielen Menschen zu schaffen. Vor allem, wer auf Birke allergisch reagiert, hat Probleme. Denn die Pollenbelastung ist laut Deutschem Wetterdienst sehr hoch momentan. Die Folge: Die Augen tränen und brennen, die Nase läuft. 

Bei Heuschnupfen greifen viele Betroffene zu Nasenspray, Augentropfen oder auch Tabletten. Die helfen in vielen Fällen tatsächlich recht gut. "Ihren Heuschnupfen können Sie mit rezept­freien Medikamenten aus der Apotheke zum Teil selbst behandeln", berichtete die Stiftung Warentest, nachdem sie vergangenes Jahr insgesamt 50 Mittel gegen Heuschnupfen unter die Lupe genommen hatte.

Heuschnupfenmittel: Auch Generika sind gut

Was die Stiftung Warentest beim Vergleich von 50 Heuschnupfenmitteln ebenfalls herausfand: Allergiker können problemlos zu Nachahmer-Produkten greifen. Sie sind deutlich günstiger als Originalpräparate. Preisunterschiede gebe es nicht nur bei Tabletten, sondern auch bei Nasensprays und Augentropfen gegen Heuschnupfen: Für 10 Milliliter des Generikums Allergocrom Augentropfen beispielsweise wurden 4,24 Euro fällig, für das Pendant der Marke Vividrin fast 50 Prozent mehr, nämlich 6,25 Euro."

Medikamente ohne Konservierungsstoffe wichtig

Wichtig sei, dass man Mittel ohne Konservierungsstoffe bevorzugt. Ebenfalls eine positive Meldung: Moderne Wirk­stoffen wie Cetirizin und Loratadin machen laut Stiftung Warentest selten müde, weil sie kaum ins Gehirn dringen. Bei Heuschnupfen-Mitteln der älteren Generation geschah das häufiger.

Bei Allergie so früh wie möglich beginnen

Bei Augentropfen sollten Heuschnupfen-Geplagte möglichst schon 14 Tage vor dem Pollenflug auf Mittel mit Cromoglizinsäure und Lodoxamid zurückgreifen, so die Tester. In akuten Fällen helfe ein Mittel ­mit Anti­histaminika (Azelastin, Levoca­bastin). Gleiches gelte für Nasenspray.  AZ

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