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Hygiene in der Küche

06.05.2016

Rohe Lebensmittel: Ehec und anderen Bakterien mit guter Hygiene vorbeugen

Über rohes Fleisch wie etwa Hackfleisch können sich Bakterien und Keime verbreiten. Deshalb ist Hygiene bei der Zubereitung besonders wichtig.
Bild: Symbolbild: Patrick Pleul (dpa)

Mangelnde Hygiene bei der Zubereitung von Lebensmitteln kann eine Infektion mit Bakterien zur Folge haben. Besonders im Umgang mit rohem Fleisch ist deshalb gute Hygiene gefragt.

Wer sich vor Erregern wie etwa Ehec-Bakterien schützen will, sollte bei der Verarbeitung von Lebensmitteln auf gute Hygiene in der Küche achten. Gerade mit rohem Fleisch sollten Verbraucher sorgfältig umgehen, betont Isabelle Mühleisen von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Mangelnde Hygiene beinhaltet, dass Geschirr und Besteck vor der Weiterverwendung nicht ordentlich mit warmem Wasser gereinigt werden - aber es gibt noch mehr Risiken.

Hygiene ist besonders bei rohem Fleisch wichtig

Rohes Fleisch ist ein großer Risikofaktor bei der Verarbeitung von Lebensmitteln. Zur guten Hygiene gehört, dass rohes Fleisch getrennt von denjenigen Lebensmitteln zubereitet und gelagert werden, die nicht mehr gegart werden. So kann verhindert werden, dass Bakterien vom Fleisch auf Gemüse oder Salat übertragen werden und so in den Körper gelangen. Ohne diese Richtlinien der Hygiene kann etwa eine Übertragung von Ehec drohen.

Doch auch, wenn Ehec-Übertragungen durch tierische Lebensmittel bekannt geworden sind, gibt es noch mehr Riskofaktoren, wie Mühleisen erklärt. Bei den Infektionen 2011 waren Sprossen zur Bakterienquelle geworden. In einem abgepackten Salat können sie zur Gefahr werden, da sich an ihnen schnell Bakterien verbreiten. Auch bei abgepackten Salaten ist daher Hygiene wichtig - auch sie sollten gründlich gewaschen werden. Zur guten Hygiene gehört es auch, Abtropfwasser von aufgetautem Tiefkühlfleisch aufzufangen und zu entfernen. dpa/tmn/sh

Im Januar 2011 wird in Eiern ein erhöhter Dioxin-Wert gemessen. Der Futtermittel-Unternehmer Harles und Jentzsch aus Schleswig-Holstein, hatte Industriefett ins Futterfett gemischt. Fast 5.000 landwirtschaftliche Betriebe werden gesperrt.
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