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Sternschnuppen 2019

05.05.2019

Sternschnuppen im Mai: So sehen Sie die Mai-Aquariden 2019

Das aktuelle Wetter erschwert die Sicht auf die Aquariden im Mai 2019.
Bild: Danny Lawson (dpa)

Die Aquariden erleuchten im Mai 2019 den Nachthimmel. So sehen Sie die Sternschnuppen am besten.

Für Himmelsgucker ist der Mai Hochsaison: "Am meisten Sternschnuppen wird man um den 6. Mai  herum sehen", sagt Sven Melchert von der Vereinigung der Sternfreunde im hessischen Heppenheim.

Mai-Aquariden entstand aus Halleyschen Kometen

Der Halleysche Komet zog zuletzt 1986 an der Erde vorbei - und hat dabei mehrere Staubspuren hinterlassen. Die Erde kreuzt eine davon immer zu Beginn des Monats Mai. So entstehen Sternschnuppen. Diese funkeln fast den ganzen Monat Mai lang. Dabei spricht man von den Mai- oder Eta-Aquariden, die etwa bis zum 28. Mai das Himmesbild bestimmen. "Das heißt, die Erde sammelt wie ein Wischmopp kleine Reste des Kometen auf", so Melchert Diese tauchen dann mit einer Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre ein.

Wann Sie die Aquariden im Mai 2019 am besten sehen

Am besten schaue man in den frühen Morgenstunden nach Osten, bevor es wieder hell werde. Da am Samstag Neumond sei, störe der Mond die Sicht auf das Spektakel nicht.

Sternschnuppen im Mai: So sehen Sie die Mai-Aquariden 2019

Wo Sie die Aquariden im Mai 2019 am besten sehen

Noch besser zu sehen sind die Sternschnuppen mit ihren langen Leuchtspuren im Mittelmeerraum oder noch weiter südlich. In der Zeit des Maximums rund um den 6. Mai gibt es Dutzende der Meteore pro Stunde.

Um Sternschnuppen zu fotografieren, braucht man ein Stativ und möglichst ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv. Experten raten, die Langzeitbelichtung einzustellen und einen möglichst hohen ISO-Wert zu wählen, bei dem die Kamera noch nicht zu sehr rauscht.

Weitere Tipps zum Fotografieren lesen Sie hier.

Was genau sind Sternschnuppen?

Sternschnuppen entstehen, wenn kleine Objekte in die Erdatmosphäre eindringen und dort aufgrund der Reibung mit Luftmolekülen verglühen. Die weit sichtbaren Leuchtstreifen stammen also nicht von den verglühenden Staubkörnchen, sondern von den Luftmolekülen: Denn die schnellen kosmischen Geschosse übertragen einen Teil ihrer Energie auf die Luftmoleküle, die daraufhin Licht aussenden. (goro/dpa)

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