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Mundhygiene

25.04.2015

Stiftung Warentest nimmt Zahnpasta unter die Lupe

Welche Zahnpasta wirkt? Wichtig ist in jedem Fall, dass sie Fluorid enthält.
Bild: Andrea Warnecke (dpa)

Die Stiftung Warentest hat 19 Universalzahnpasten auf ihre Wirksamkeit überprüft. Das Ergebnis: Teuer heißt nicht gleich gut - entscheidend ist der Wirkstoff Fluorid.

In ihrer aktuellen Ausgabe von "test" hat die Stiftung Warentest insgesamt 19 sogenannte Universalzahnpasten untersucht.  Die Tester konzentrierten sich laut Stiftung Warentest vor allem auf die Wirksamkeit der Zahnpasten, d.h. ob sie ausreichend vor Karies vorbeugen und Verfärbungen entfernen. Außerdem wurde geprüft, ob die Zahncremes mikrobiologisch in Ordnung sind.

Die Produkttester vergaben an fast alle Produkte die Note "gut" oder besser. Lediglich zwei Zahnpasten konnten nicht überzeugen, da sie nicht einmal die Mindestanforderungen an Kariesprophylaxe erfüllten. Entscheidend dafür sei laut Stiftung Warentest der Wirkstoff Fluorid, dessen Wirksamkeit gegen Karies nachgewiesen ist. Um einen Schutz vor Karies zu gewährleisten, müsse allerdings eine ausreichend hohe Menge in der Zahnpasta enthalten sein.

Zahnpasta ohne Fluorid fällt durch

Bis auf zwei Zahncremes, die explizit darauf hinwiesen, fluoridfrei zu sein, war dies bei den getesteten Produkten auch immer der Fall. Die nicht-fluoridhaltigen Zahnpasten, Yalia Dental Zahncreme Pfefferminze und Logodent Daily Care Zahncreme Bio Pfefferminze enthielten Ersatzstoffe, deren Wirksamkeit gegen Karies allerdings nicht erwiesen ist. Sie erhielten deshalb das Testurteil "mangelhaft".

Die EU nimmt Woche für Woche gefährliche Produkte vom Markt. Bei Eltern besonders gefürchtet ist Spielzeug, das gefährlich ist. Die Hillybilly Zähne stammen aus China und enthalten giftige Stoffe.
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Gefährliche Produkte

Am besten schnitt im Test die Zahnpasta Theramed Complete Plus mit einer Note von 1,3 ab. Sie ist besonders für unempfindliche Zähne zu empfehlen. Für empfindliche Zähne rät die Stiftung Warentest zur Dental von Kaufland/K-Classic (Note 1,4). Auch sie wirkt sehr gut gegen Karies und ist zudem mit gerade einmal 45 Cent für 100 Milliliter ein echtes Schnäppchen.

Mindestens zwei Minuten Zähne putzen

Auf eine Werbung mit bestimmten Wirkungen von Kräuterzusätzen sollten Verbraucher dabei aber nicht allzu große Hoffnungen setzen: Beim Gefühl frischen Atems etwa ist die Wirkung von Kräuterextrakten rein subjektiv. Und manche Kräuter können zwar dazu beitragen, Entzündungen zu lindern - allerdings sollte man nicht zu viel erwarten, warnt die Stiftung Warentest. Damit eine Zahnpasta ihre Wirkung überhaupt entfalten kann, muss man grundsätzlich mindestens zwei Minuten putzen.  AZ/dpa

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