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Gesundheit

11.02.2016

Studie: Stress kann Gewicht reduzieren

Durch leichten Stress nimmt man laut einer Studie schneller ab.
Bild: Weigel/dpa (Symbolbild)

Forscher haben herausgefunden, dass Stress das Abnehmen fördern kann. Denn wer unter psychischem Druck steht, baue schneller Kalorien ab.

Viel Bewegung und eine gute Ernährung - bisher waren das die Zauberworte, um abzunehmen. Forscher der Nottingham University in Großbritannien haben nun aber herausgefunden, dass auch Stress Gewicht reduzieren kann - so lange es sich dabei um leichten Stress handelt.

Dieser könne zusätzlich zu einer Diät das Abnehmen unterstützen, heißt es in dem in der Fachzeitschrift Experimental Physiology publizierten Bericht. Denn in einer Stresssituation wird vermehrt Cortisol ausgeschüttet. Dieses aktiviert laut den Forschern im Körper gesundes braunes Fett. Das wiederum verbrennt Glucose, um Körperwärme zu erzeugen. So werden Kalorien verbrannt.

Leichter Stress kann Kalorien verbrennen

Für ihre Studie untersuchten die Wissenschaftler fünf Frauen. Diese mussten einige Rechenaufgaben lösen. Die Forscher beobachteten dabei den Cortisol-Spiegel der Frauen sowie die Temperatur von braunem Fett in ihren Hälsen. Es zeigte sich: Noch bevor der Test startete, waren die Frauen leichtem Stress ausgesetzt. Sie schütteten mehr Stresshormone aus. Zudem erhöhte sich die Temperatur des braunen Fettes. Und dadurch wurden schneller Kalorien verbrannt.

Studie: Stress kann Gewicht reduzieren

Die britischen Wissenschaftler fordern nun die Entwicklung neuer Methoden, um leichten Stress hervorzurufen. Mit der Intensität des Stresses müsse dabei sehr vorsichtig umgegangen werden. Denn starker oder chronischer Stress können dem Menschen sschaden. Sie könne sich sogar negativ auf den Stoffwechsel auswirken. AZ

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