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Süßes
04.05.2017

Heißhunger auf Süßigkeiten: Das Hormon FGF21 soll schuld sein

Warum haben wir Lust auf süße Sachen wie Schokolade? Forscher sagen, es bestehe ein Zusammenhang mit dem Hormon FGF21.
Foto: Franziska Gabbert/dpa, Symbol

Warum haben so viele Menschen Lust auf Süßes? Forscher haben eine Erklärung gefunden - es liegt am Hormon Fibroblasten-Wachstumsfaktor 21, auch FGF21 genannt.

Ein Keks am Morgen, Schokolade nach dem Mittagessen, Gummibärchen zum Fernsehen auf der Couch. Wer künftig eine Erklärung für seinen unbändigen Drang nach Süßigkeiten sucht, hat einen neuen Kandidaten: die Leber, genauer das von dem Organ gebildete Hormon FGF21 (Fibroblasten-Wachstumsfaktor 21). Besondere Varianten des dafür zuständigen Gens finden sich dänischen Forschern zufolge bei Naschkatzen eher als bei anderen Menschen. Das berichtet das Team um Matthew Gillum und Niels Grarup von der Universität Kopenhagen im Fachblatt "Cell Metabolism". 

Wie das Leber-Hormon FGF21 Lust auf Süßigkeiten macht

"Die Daten, die aus einer Studie zu Lebensstil und Stoffwechsel von 6500 Dänen stammen, bieten überraschende Einblicke zur möglichen hormonellen Basis von Süßzahn", erläutert Gillum. Schon frühere Studien an Nagetieren und Primaten hatten gezeigt, dass das von der Leber gebildete Hormon den Appetit auf Süßes zügelt. Nun untersuchten die dänischen Forscher, wie zwei besondere Varianten des Gens, das den Bauplan für FGF21 enthält, die Neigung von Menschen zu Süßigkeiten beeinflussen. Dabei glichen die Forscher die genetische Ausstattung der 6500 Teilnehmer mit ihren Essensvorlieben ab.

Demnach steigern beide Varianten die Neigung zu Süßem. Bei den betroffenen Menschen war die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sie Naschkatzen waren, um etwa 20 Prozent höher als bei den anderen Teilnehmern. Dabei neigten sie weder besonders zu Übergewicht noch zu Diabetes 2. "Dutzende Faktoren tragen zu Stoffwechselerkrankungen bei", erläutert Grarup. "In dieser Studie sehen wir nur ein kleines Stück in einem großen Puzzle." 

Leber-Hormon FGF21: Auch Lust auf Alkohol und Tabak

Allerdings hatten die Probanden mit den beiden Gen-Varianten nicht nur eine Schwäche für Schleckereien, sondern auch eine Tendenz zu stärkerem Alkohol- und Tabakkonsum. Die Forscher erklären das damit, dass das Hormon auf das Belohnungssystem im Gehirn wirkt. 

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Foto: Robert Schlesinger/dpa

In einem weiteren Versuch klärten die Forscher die generelle Rolle des Hormons für den Körper. "Unsere Resultate zeigen, dass zirkulierendes FGF21 die Aufnahme von Süßem bei erwachsenen Menschen reguliert, ebenso wie bei anderen Primaten und Mäusen", schreibt das Team. Möglicherweise bilde die Leber noch weitere Hormone, die die Ernährung beeinflussen. dpa/AZ

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