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Suizidgefahr
17.06.2016

Wie Facebook die Selbstmord-Prävention ausbaut

Das soziale Netzwerk Facebook baut sein Unterstütungsangebot zur Prävention von Selbstmord aus.
Foto: Symbolbild: Stephan Jansen, dpa

Facebook will seinen Nutzern in schwierigen Situationen helfen. Das Unterstützungsangebot für Personen, bei denen Suizidgefahr besteht, wird ausgebaut.

Mehr Hilfsangebote für Menschen, die sich Krisen befinden: Bisher zeigt Facebook Kontaktnummern von Seelsorge-Organisationen an, wenn das Online-Verhalten eines Nutzers den Verdacht nahe legt, dass er Selbstmord begehen könnte.

Das Unternehmen teilte am Mittwoch in Berlin mit, das Facebook dieses Angebot zur Suizidprävention jetzt ausbauen will. Personen in Suizidgefahr sollen künftig von Facebook kontaktiert werden. Dann solle die Plattform dem betroffenen Nutzer vorschlagen, einen Freund zu kontaktieren.

Suizidprävention: Facebook kontaktiert gefährdete Nutzer

Das Tool zur Prävention von Selbstmord soll Informationen über Suizid und den Umgang damit verschicken, wenn ein Freund Facebook meldet, dass ein Beitrag mit der Andeutung der Suizidgefahr erstellt wurde. Die Postings würden "rund um die Uhr" geprüft und in Fällen, in denen Unterstützung nötig ist, melde sich Facebook bei dem entsprechenden Nutzer. Dann werden lokale Hilfsangebote wie etwa die "Nummer gegen Kummer" vorgeschlagen, um Selbstmord vorzubeugen. epd/sh

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