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DGKN

14.02.2013

Über den Erfolg einer Diät entscheiden auch die Gene

Erfolgschancen einer Diät sind auch biologisch bedingt
Bild: dpa

Der Erfolg einer Diät hängt offenbar nicht nur von der eigenen Disziplin ab.

Über den Erfolg einer Diät entscheiden auch die Gene: Denn wie leicht jemand dabei scheitert, ist auch biologisch bedingt. So spielt die Struktur bestimmter Hirnregionen eine Rolle. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) anlässlich ihrer Jahrestagung (21. bis 23. März) in Leipzig hin.

Erfolgschancen einer Diät sind auch biologisch bedingt

Das Belohnungssystem im Hirn habe bei Übergewichtigen eine andere Struktur als Menschen mit normalem Gewicht. Derzeit werde erforscht, ob diese Veränderungen entstanden sind, weil die Betroffenen zu viel essen, oder ob sie Veranlagungen sind.

Ananas essen macht schlank! Ein Märchen. Ananas enthält zwar eiweißspaltende Enzyme, aber die spalten eben nur Eiweiß und noch lange kein Fett auf.
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Diät-Irrtümer

Belohnungssystem im Hirn bei Übergewichtigen andere Struktur

Frauen haben es beim Kampf gegen die Pfunde der DGKN zufolge besonders schwer. Wenn sie immer weiter zunehmen, verändern sich Hirnareale, die bei der automatischen und zielgerichteten Verhaltenskontrolle eine Rolle spielen. In Verhaltensexperimenten zeigte sich, dass Frauen mit Übergewicht sich anders als Normalgewichtige ein Stück Schokolade auch dann nicht verkneifen können, wenn sie wissen, dass es ihrer Figur schadet. Bei Männern sei dieser Unterschied nicht zu beobachten gewesen, erläutert Annette Horstmann von der Abteilung Neurologie des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig.

Über den Erfolg einer Diät entscheiden auch die Gene

Das Verhalten ähnele den Anzeichen einer Alkohol- oder Drogensucht. Daher sei Betroffenen mit einer Ernährungsumstellung allein nicht genug gedient. Sie bräuchten auch psychologische Begleitung. dpa/AZ

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