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Umwelt
30.05.2017

Plastikmüll bringt Zehntausenden Meerestieren den Tod

Weltweit ist die Belastung durch Plastikmüll ein Problem. Vor allem die Meere leiden darunter und damit letztlich auch der Mensch.
Foto: Nic Bothma (dpa)

Jedes Jahr verschmutzen Millionen Tonnen Plastikmüll Ozeane, Flüsse, Seen und Gewässer auf der ganzen Welt. Ein Ende der Vermüllung ist nicht in Sicht. Was kann man dagegen tun?

Plastik ist aus dem Alltag nicht wegzudenken. Doch längst belastet der Müll nicht mehr gebrauchter Plastikartikel wie Tüten, Geschirr, Besteck, Möbel, Folien die Umwelt - vor allem die Meere. Nach Schätzungen schwimmen in den Weltmeeren mehr als 140 Millionen Tonnen Plastik, und jedes Jahr werden es mehr. Seit Jahren beklagen Umwelt- und Naturschützer diese Entwicklung. Jetzt wollen die G20-Staaten einen Aktionsplan gegen die Vermüllung aufstellen.

Wie gefährlich ist dieser Müll in den Meeren?

"In den abgelegensten Gebieten wie in der Arktis und Antarktis, wo man hinsieht, sieht man Plastikmüll", sagt Sandra Schöttner von Greenpeace. Für Fische, Muscheln, Meeresfrüchte sei Mikroplastik eine Bedrohung. Plastikpartikel seien schon in Kabeljau, Thunfisch und anderen Fischen nachgewiesen worden. Schon vor Jahren kritisierte der BUND, dass Tiere mit vollem Plastikmagen verhungerten. Etwa 100 000 Meerestiere verenden jährlich an der Vermüllung.

Ist das auch für Menschen gefährlich?

Plastikabfälle seien nicht harmlos, enthielten chlorierte Kohlenwasserstoffe, Verhärter oder Weichmacher, sagt Katja Ziebarth, Meeresschutzreferentin des BUND Bremen. Diese Kleinteile würden von Würmern, Muscheln, Krebsen gefiltert, die dann als Nahrung der Fische dienten. Erforscht sind Auswirkungen auf den Menschen noch nicht. Das Thema steht erst seit wenigen Jahren im Fokus der Wissenschaft. "Es ist aber davon auszugehen, dass Mikroplastik über die Nahrungskette auch wieder auf unseren Tellern landet", sagt Schöttner. 

Wird der Plastikmüll in den Meeren abgebaut?

Der Plastikmüll wird uns Experten zufolge noch viele hundert wenn nicht tausend Jahre beschäftigen. Plastik zersetzt sich, bleibt aber in kleinsten Teilchen, sogenannter Mikroplastik erhalten. Der größte Teil des Plastikmülls im Meer ist unsichtbar. Etwa 15 Prozent halten sich an der Oberfläche, nur 5 Prozent gelangen an die Strände. Ein niedersächsisches Forschungsprojekt des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) in Wilhelmshaven befasst sich seit August 2016 mit dem Plastikmüll in der Nordsee. Dabei geht es um sogenannte Makroplastik-Teile ab einer Größe von fünf Millimetern und deren Ausbreitung in der südlichen Nordsee.

Sind alle Länder gleich betroffen? Wie lässt sich Abhilfe schaffen?

Es ist ein weltweites Problem. Jährlich würden auf der ganzen Welt rund 300 Millionen Tonnen Plastikmüll produziert, sagt Jörg-Olaf Wolff vom ICBM. Es sei wichtig, den Blick in alle Regionen der Erde zu werfen. "Als erster Schritt, um die weitere Vermüllung zu stoppen, muss nicht mehr so viel Plastik produziert werden. Und aus der Kosmetik-Herstellung sollten flüssige, gel- und wachsartige Mikrokunststoffe ganz verschwinden", sagt Greenpeace-Expertin Schöttner. dpa

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

30.05.2017

Den Großteil der Plastikabfälle verursachen die Entwicklungsländer, wovon die Meisten Meerzugang haben und natürlich auch China. In all diesen Ländern wird unverantwortlich mit Plastik in der Landschaft gesaut. Alle Getränke kommen in Plastik in den Handel ohne Rücknahme und Wiederverwertung. Hier wären mal die Entwicklungsgeldzahler gefragt daß zu ändern, denn es geht nur mit Geld. Aber diese Länder (Politiker) sind nicht willens oder zu dumm hier was zu ändern.

30.05.2017

Hier der Link zur Studie: https://is.gd/UxRdpM

30.05.2017

Bevor wir jetzt alle wieder anfangen, unser feuchtes Obst, die auslaufenden Red-Bull-Dosen, nicht richtig schliessende Milch-Tetra-Packs und tropfende Fitness-Joghurts in Papiertüten zu transportieren, die grundsätzlich nur in vollbesetzten öffentlichen Verkehrsmitteln, der Warteschlange irgendwelcher Ämter oder auf Autobahnbrücken platzen und grimmige Gesichtsausdrücke, fluchende Hausmeister und Massenkarambolagen produzieren, muss man wissen, das (SCIENCE: Plastic waste input into oceans from land, Februar 2015, Seite 768-771) von den 275 Millionen Tonnen Plastikmüll, die die Anrainerstaaten der Ozeane jährlich produzieren, "nur" 4,8 - 12 Millionen Tonnen in die Meere gelangen. Das sind zwar 4,8 - 12 Millionen Tonnen zuviel, aber es bei den "300 MIllionen Tonnen", die oben im Interview genannt werden, einfach wegzulassen, impliziert, diese Menge würde in die Ozeane gekippt und das ist gelinde gesagt unseriös. Auf den Plätzen 1 und 2 liegen China und Indonesien, mit jeweils einer Million Tonnen, auf Platz 20 die USA mit 10 000 - 40 000 Tonnen. Die 20 Hauptverursacher produzieren 4 - 9 Millionen Tonnen des Problems. Der Rest wird zwischen allen anderen Ländern dieser Welt aufgeteilt. Deutschland ist nicht unter den ersten Zwanzig dieser Rangliste. Wenn also 2 Länder schon 10 - 50% des Problems produzieren und 20 Länder fast 100%, man selbst nirgendwo erwähnt wird, aber mit Sicherheit weniger als ein Promille zu dem Problem beiträgt, muss man sich überlegen, ob die Lösungen dieses angeblichen Problemes nicht eigene Probleme machen, die die zu Lösenden übersteigen (s.o.).