Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Russische Polizei nimmt Hunderte Teilnehmer bei Anti-Kriegs-Protesten fest
  1. Startseite
  2. Wissenschaft
  3. "Ungesunde Nachbarschaft": Studie: Streit unter Nachbarn erhöht Herzinfarkt-Risiko

"Ungesunde Nachbarschaft"
19.08.2014

Studie: Streit unter Nachbarn erhöht Herzinfarkt-Risiko

Streit unter Nachbarn ist laut einer Studie nicht förderlich für die Gesundheit. Das Gegenteil kann sogar der Fall sein. (Symbolfoto)
Foto: dpa

Mit den Nachbarn sollte man sich verstehen - schon allein aus gesundheitlichen Gründen. Denn eine Studie besagt, dass gute Nachbarschaft das Herzinfarkt-Risiko deutlich senken kann.

Das Verhältnis zwischen Nachbarn wirkt sich auf deren Gesundheit aus. Wie in einer Studie herausgefunden wurde, kann ein harmonisches Verhältnis zu den Nachbarn das Herzinfarkt-Risiko deutlich verringern. Die Wissenschaftler stellten in der am Dienstag veröffentlichten Studie fest, dass der Effekt sogar "in etwa vergleichbar mit dem Unterschied zwischen einem Raucher und einem Nichtraucher" sei.

Keine Herzprobleme zu Beginn der Studie

Für die "Nachbarn-Studie" haben Forscher in den USA fünf Jahre lang über 5000 Erwachsene mit einem Durchschnittsalter von 70 Jahren beobachtet. Die Teilnehmer hatten zu Studienbeginn kein bekanntes Herzproblem. Zwei Drittel der Probanden waren Frauen. Zu Beginn der Studie sollten die Probanden auf einer Skala von sieben Punkten angeben, wie sehr sie sich als Teil der Nachbarschaft fühlten, sich bei Problemen auf Nachbarn verlassen können oder wie freundlich diese sind.

Verhältnis zum Nachbarn kann sich auf Herz auswirken

Das Ergebnis der Studie, die im Fachmagazin "Journal of Epidemiology and Community Health" veröffentlicht wurde, lässt aufhorchen: Anhand der 148 Todesfälle in der Gruppe infolge von Herzinfarkten zeigte sich, dass diejenigen ein um 67 Prozent geringeres Herzinfarkt-Risiko hatten, die das beste Verhältnis zu den Nachbarn hatten. Bei dem Ergebnis wurden andere Risikofaktoren wie das Alter, die Lebensweise, das Gewicht oder Gesundheitsprobleme wie Diabetes bereits herausgerechnet.

Gutes soziales Umfeld gut für die Gesundheit

Weil weitere Risikofaktoren wie etwa die familiäre Vorgeschichte von Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht bekannt waren, blieben die Forscher um Eric Kim von der Universität von Michigan allerdings vorsichtig: Es handele sich nur um eine beobachtende Studie, die keine "definitiven Rückschlüsse" zulasse. Dennoch sei das "soziale Umfeld in der Nachbarschaft" - außerhalb von Familie und Freunden - wichtig. Ein gutes Verhältnis sei wie körperliche Betätigung gut für die Gesundheit.

Zuvor hatten Studien bereits gezeigt, dass Faktoren wie Lärm, Verschmutzung oder viele Fast-Food-Restaurants im Lebensumfeld negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben können. Die Forscher um Kim wollten nun auch die Auswirkungen von zwischenmenschlichen Beziehungen untersuchen. afp/AZ

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.