Newsticker

Erstmals seit neun Tagen: Italien meldet weniger als 700 Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden
  1. Startseite
  2. Wissenschaft
  3. Vorsicht: Nach der Zeitumstellung sind viele Autofahrer müde

Winterzeit 2014

10.10.2014

Vorsicht: Nach der Zeitumstellung sind viele Autofahrer müde

In der Nacht zum 26. Oktober werden die Uhren wieder umgestellt - nämlich um eine Stunde zurück. Im Herbstwetter kann die Zeitumstellung vor allem für Autofahrer Folgen haben.
Bild: Christoph Schmidt (dpa)

Die Zeitumstellung dürfte auch 2014 wieder für müde Autofahrer sorgen. Deshalb ist besondere Vorsicht auf den Straßen angebracht.

Die Umstellung auf Winterzeit rückt näher. In der Nacht zum 26. Oktober werden die Uhren wieder umgestellt - nämlich um eine Stunde zurück. Im Herbstwetter kann dies vor allem für Autofahrer Folgen haben.

Pendler trifft die Zeitumstellung besonders. Sie fahren nach Beginn der Winterzeit 2014 im Dunkeln nach Hause. Durch die Dunkelheit leiden viele Menschen am Herbst-Blues. Der Körper schüttet verstärkt das Hormon Melatonin aus. Das macht müde und dämpft die Stimmung.

"Aufmerksamkeit, Konzentration, Wachheit - all das kann beeinträchtigt werden", sagt Rainer Hillgärtner vom Auto Club Europa (ACE). Nach der  Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit findet der Feierabendverkehr für viele Autofahrer bei anderem Licht, nämlich in der Dämmerung, statt.

Winterzeit 2014: Autoclubs raten zu erhöhter Vorsicht

Weniger Licht, Regen, Nebel, fallendes Laub und glatte Straßen sind Faktoren, die das Unfallrisiko im Herbst erheblich steigern. Auch der ADAC rät deshalb zu erhöhter Vorsicht. In der Dunkelheit ist die Geschwindigkeit nämlich schwerer einzuschätzen.

Immerhin gibt es auch gute Nachrichten. Auf die Unfallzahlen wirkt sich die Umstellung auf Winterzeit nicht zwangsläufig negativ aus - im Gegenteil: In den meisten der vergangenen zehn Jahre gingen die Unfälle mit Personenschäden in der ersten Woche nach der Zeitumstellung sogar leicht zurück, ergab eine Untersuchung vom ACE. AZ

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren