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Blasenentzündung

04.05.2015

Wer auf kalten Böden sitzt, kann so eine Zystitis fördern

Eine Blasenentzündung kann die Folge sein, wenn man sich den Beckenbereich verkühlt hat. Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer.
Bild: Heiko Wolfraum (dpa)

Viele Frauen leiden immer wieder an einer Blasenentzündung, einer so genannten Zystitis. Es ist mehr als nur Mythos, dass das vom Sitzen auf kalten Böden herrührt.

Wenn die Großmutter vor dem Sitzen auf kaltem Boden warnt, wird das oft nicht ernst genommen. Doch der Mythos, dass das zu einer Blasenentzündung führen kann, stimmt. Laut dem Gesundheitsportal Heilpraxisnet kann man sich auf kalten Böden wirklich die Blase erkälten. Auch das Tragen von kalten und nassen Badesachen könne eine Blasenentzündung, eine sogenannte Zystitis, fördern.

Zystitis: Viel Trinken hilft gegen die Blasenentzündung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie eine Blasenentzündung zustande kommen kann. Doch warum spielt Kälte dabei eine Rolle? Laut Urologe Dr. Wolfgang Bühmann steigert die Kälte die Infektionsgefahr im Beckenbereich. Eine verringerte Durchblutung schwächt die Immunabwehr und steigert das Risiko einer Zystitis. Warme Unterwäsche oder trockene Badekleidung können das Risiko einer Blasenentzündung daher eindämmen. Wenn es zu spät und die Blase bereits entzündet ist, helfen Wasser und Kräutertees - und eine Wärmflasche. AZ

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