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Affing: In der Affinger Ortsmitte werden 21 Wohnungen gebaut

Affing

In der Affinger Ortsmitte werden 21 Wohnungen gebaut

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    Eine Wohnanlage mit 21 Einheiten plant die VR-Bank Augsburg-Ostallgäu auf ihrem Gelände an der Neuburger Straße in Affing. Das Bankgebäude im Vordergrund bleibt erhalten. Wo früher das Lagerhaus stand, entstehen zwei  Mehrfamilienhäuser.
    Eine Wohnanlage mit 21 Einheiten plant die VR-Bank Augsburg-Ostallgäu auf ihrem Gelände an der Neuburger Straße in Affing. Das Bankgebäude im Vordergrund bleibt erhalten. Wo früher das Lagerhaus stand, entstehen zwei Mehrfamilienhäuser. Foto: Martin Golling (Archivfoto)

    Im Zentrum von Affing entsteht neuer Wohnraum im großen Stil. Die VR-Bank Augsburg-Ostallgäu wird in der Neuburger Straße hinter ihrem Geschäftsgebäude zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 21 Wohnungen und einer Tiefgarage errichten. Der Bau- und Verkehrsausschuss von Affing erklärte sich in der Sitzung am Mittwoch damit einverstanden; lediglich Michael Zeitlmeir stimmte mit "Nein".

    In Affing entstehen zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 21 Wohnungen.
    In Affing entstehen zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 21 Wohnungen. Foto: Alexander Kaya (Symbolfoto)

    Bereits Anfang April 2019 war ein entsprechender Antrag bei der Gemeinde eingereicht worden. Acht Tage später hatte der Bauausschuss damals das Einvernehmen hergestellt. Die Baubehörde im Landratsamt hatte mit Erfolg darauf gedrängt, dass der Antragsteller Abstand nahm von einem einzigen Gebäude. Nun werden zwei Häuser entstehen. Bürgermeister Markus Winklhofer hatte darauf hingewiesen, dass Themen wie Nachbarschaft und Landwirtschaft Sache des Landratsamtes sind. Der Kreisbehörde war der ursprünglich L-förmig geplante, dreistöckige Baukörper zu massiv. Der Bauherr änderte daraufhin in Absprache mit dem Landratsamt die Pläne. Das Projekt beinhaltet auch eine Tiefgarage. Die Erschließung über dieNeuburger Straße sah das Landratsamt übrigens nicht als kritisch an. Sie sei richtig und ausreichend, hieß es bereits in einer Sitzung vor eineinhalb Jahren.

    Mehrfamilienhaus in Anwalting: Benachbarte Landwirte sind besorgt

    "Ich bin einer Fehlinformation aufgesessen", meinte Josef Schmid, zu einem Antrag für ein Mehrfamilienhaus mit acht Wohneinheiten in der Lechfeldstraße im Ortsteil Anwalting, der vier Wochen zuvor in diesem Gremium behandelt worden war. Damals hieß es, die Anlieger seien vorab informiert worden über dieses Projekt. In der Zwischenzeit aber hatte Schmid erfahren, dass dem nicht so war. Daher formulierte er seine Forderung, man sollte die Sorgen der benachbarten Landwirte ernst nehmen, die nun befürchten, sie müssten vielleicht Einschränkungen hinnehmen. Der Bürgermeister versicherte, auch er sei schon auf diesen Sachverhalt hingewiesen worden. Daneben hieß es, im Landratsamt in Aichach würde man ohnehin genau darauf achten, dass die Interessen der Anwohner gewahrt bleiben.

    Beim Brunnen in der Frechholzhauserstraße musste eine Pumpe ausgetauscht werden. Laut Winklhofer wird es wohl noch einige Tage dauern, ehe die Wasserversorgung wieder in gewohnter Weise gewährleistet ist.

    Wie erwartet, erwies sich der Antrag auf die Verlängerung der Baugenehmigung zum Abbruch und Wiederaufbau des Sommerkellers als Formalie. Antragsteller Baron Marian von Gravenreuth wollte damit verhindern, dass das Baurecht in diesem Bereich abläuft. Im Dezember 1986 wurde für das Bauvorhaben bereits eine baurechtliche Voranfrage erteilt, zwölf Jahre später erfolgte eine Ergänzung. Ralf Scherbauer von der Affinger Bauverwaltung erklärte, so eine Verlängerung könne beliebig oft erteilt werden. Das Landratsamt prüfe aber stets die Rechtslage, beispielsweise in puncto Brandschutz und Sicherheit.

    Betriebsleiterwohnhaus in Mühlhausen löst Debatte im Ausschuss aus

    Eine längere Debatte löste die geplante Errichtung eines Betriebsleiterwohnhauses mit Garagen in der Augsburger Straße in Mühlhausen aus. Im Landratsamt war dieses Vorhaben aufgrund einer Wohnfläche von 300 Quadratmetern bereits auf Ablehnung gestoßen. In der Zwischenzeit erfolgte eine Umplanung, jetzt beträgt die Fläche 219 Quadratmeter, drei mehr als von der Genehmigungsbehörde gefordert. Von dort hatte es auch geheißen, man sollte flächenschonend bauen. Paul Moll entgegnete: "Wir sehen das anders." Er bezeichnete den Staat als größten Flächenverschwender, die Privatleute würden gegängelt. Am Ende erklärte sich die komplette Runde mit dem Bauvorhaben einverstanden.

    Bauanträge werden akzeptiert: In ein ehemaliges Scheunengebäude im Ringweg in Gebenhofen darf eine Praxis für Physiotherapie eingebaut werden. In der Lechfeldstraße in Anwalting kann eine Gaube eingebaut werden. Das Dachgeschoss wird erweitert. Nachdem keine weiteren Stellplätze nachzuweisen sind, steht einer Garagendacherhöhung in der Raiffeisenstraße in Mühlhausen nichts im Wege.

    Keine Aussage: Im Norden von Gersthofen wird eine sogenannte Multifunktionsfläche geschaffen. Die Gemeinde Affing wird als Nachbar dazu keine Stellungnahme abgeben, weil sie davon nicht betroffen ist. Das Gleiche gilt für einen Bebauungsplan in der Stadt Gersthofen, die westlich der Sportallee Baurecht herstellen will.

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