Bürgermeister Markus Winklhofer zog bei der Bürgerversammlung zufrieden Bilanz. Seinen fast eineinhalbstündigen Bericht veranschaulichte er mit Fotos. In Bezug auf das Arbeitspensum in diesem Jahr sprach er von einer „großen Leistung“ und betonte: „Wir waren alles andere als untätig.“ Nicht nur Straßen und Verkehr prägten die Arbeit (siehe eigenen Bericht), sondern auch Baugebiete oder die Mittagsbetreuung:
Der Neubau an der Grundschule in Affing läuft reibungslos, der Rohbau steht. Erfreulich: Die Kosten liegen unter dem geplanten Budget von 2,7 Millionen Euro. Zum Schulbeginn im September 2020 sei das Gebäude fertig.
Die Straße „Am Anger“ in Mühlhausen wird aus Witterungsgründen erst im Frühjahr asphaltiert. Bauen können die Grundstücksbesitzer wohl ab Mitte des Jahres. Der Gemeinderat hat vier Bauplätze zum Marktpreis von 260 Euro pro Quadratmeter vergeben, für einen gewährte er einen günstigeren Preis (208 Euro). Beim Baugebiet „Südlich der Gebenhofener Straße“ ist die Erschließung Mitte 2020 fertig. Nach der Vermessung können die Häuserlbauer anrücken. Anfang November hat der Rat die Bauplätze vergeben: zwölf für 270 Euro, drei für 216 Euro je Quadratmeter. Ungeklärte Grundstücksfragen und das Thema Naturschutz haben die Erweiterung des Gewerbegebietes in Mühlhausen verzögert. Winklhofer hofft, dass der Bebauungsplan im ersten Quartal 2020 ausgelegt werden kann.
Bis Jahresende soll das schnelle Internet nun tatsächlich in allen geplanten Haushalten im Affinger Zentrum angekommen sein. So lautete die Auskunft der Telekom, die Winklhofer weitergab. Von 153 Haushalten wurden bislang nur 140 versorgt. Sie liegen hauptsächlich rund um den Schlossplatz und die Neuburger Straße.
Die Zahl der Asylbewerber ist von 59 Personen in acht Unterkünften im Jahr 2016 auf derzeit 34 in drei Unterkünften gesunken. Winklhofer betonte, dass der 2. August als trauriger Tag in Erinnerung bleibe. Damals wurde ein 48-jähriger Eritreer in einer Affinger Unterkunft im Streit von einem Landsmann getötet. (jca)