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Aindling: Arbeiten an Aindlinger Kita vergeben: Los geht's mit der Querungshilfe

Aindling

Arbeiten an Aindlinger Kita vergeben: Los geht's mit der Querungshilfe

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    Für Aindlinger Kita-Kinder, die von der rechten Straßenseite kommen, soll etwa zwischen dem vorderen Leitpfosten und der Abzweigung zur Pfarrer-Max-Däubler-Straße eine Querungshilfe entstehen.
    Für Aindlinger Kita-Kinder, die von der rechten Straßenseite kommen, soll etwa zwischen dem vorderen Leitpfosten und der Abzweigung zur Pfarrer-Max-Däubler-Straße eine Querungshilfe entstehen. Foto: Sofia Brandmayr (Archivfoto)

    Am Marktanger in Aindling entsteht eine neue Kindertagesstätte. Wie kann gewährleistet werden, dass dort die Sicherheit aller Beteiligten beim Überqueren der Straße kein Problem darstellt? Dazu hatte der Gemeinderat bereits vor zwei Jahren beschlossen, dass eine Überquerungshilfe vorzusehen ist. Nun befasste sich der Bauausschuss mit diesem Vorhaben.

    Bürgermeisterin Gertrud Hitzler teilte mit: "Wir haben drei Lose." Diesmal wurde Los Nummer eins vergeben. Für 42.000 Euro wird die Firma Schulz aus Neuburg an der Donau die Querungshilfe bauen. Michael Balleis zeigte sich angetan: "Schaut nach einer wirklich guten Lösung aus." Wenn Los eins abgearbeitet ist, wird sich das Gremium in Form einer Auftragserweiterung Gedanken über das weitere Vorgehen machen. Das betrifft das Brückenbauwerk und die Metallarbeiten. Ortsansässige Unternehmen hatten keine Angebote abgegeben.

    Hochwasser: Markt Aindling muss Retentionsräume schaffen

    Die Marktgemeinde Aindling muss weitere Räume schaffen, in denen Wasser zurückgehalten werden kann. Dass hier für den Grunderwerb, die Detailplanung, die Wasserrechtsbescheide und deren Umsetzung hohe Kosten auf die Kommune zukommen werden, war ausdrücklich so in den Unterlagen vermerkt worden. "Ich fand das ziemlich erschreckend", berichtete Hitzler, als sie erstmals nach ihrem Amtsantritt mit der komplexen Angelegenheit konfrontiert worden war.

    Michael Balleis äußerte sich ausgesprochen kritisch: "Warum brauchen wir das Ganze? Für mich ist das ein Witz. Warum sollen wir so viel Geld in die Hand nehmen?" Karl-Andreas Gamperl blickte auf das Kapitel, das Aindling Ort und Arnhofen umfasst; hier geht es um exakt 9534 Kubikmeter, die neu zu schaffen seien: "Da sprechen wir ganz schnell von Volumina." Josef Gamperl äußerte sich so: "Wir müssen was unternehmen."

    Aindlinger Bürgermeisterin dankt Einsatzkräften nach Unwettern

    Hitzler stellte klar: "Das ist eine Arbeitsgrundlage, das Ganze ist nicht zementiert." Nun soll sich jedes Mitglied des Ausschusses in seinem Bereich umsehen, um auszuloten, welche Maßnahmen an welchen Stellen sinnvoll wären. Danach ist angedacht, dass man sich bei Ortsterminen weitere Informationen besorgt. Mit dem Zeitplan könnte es Probleme geben. Bis Ende September soll eine Detailplanung vorliegen, drei Monate später die Umsetzung beendet sein.

    Am Ende des öffentlichen Teils der Sitzung sprach die Bürgermeisterin den Einsatzkräften, die während der Gewitter in den vergangenen Tagen im Dienst waren, ihren Dank aus: "Feuerwehren und Wasserwacht haben supergut zusammengearbeitet. Die Feuerwehren waren super organisiert." Sie sprach zudem von "ganz, ganz vielen lieben Anrufen", die bei der Gemeinde eingegangen seien. Josef Gamperl berichtete aus seinem Wohnort Binnenbach von vielen Leuten, die in Eigeninitiative geholfen hätten. Michael Balleis hatte andere Erfahrungen gemacht: Viele Helfer seien zum wiederholten Mal in der Nacht ausgerückt und hätten sich dann zum Teil heftige Vorwürfe anhören müssen. Sein Fazit: "So führt man sich nicht auf."

    Psychiatrische Praxis In Aindling kann eine psychiatrische Praxis für Kinder und Jugendliche in Betrieb gehen. Für die Entscheidung durch die Kommune gab es zustimmende Kommentare in der Sitzung.

    Straße bei Kirche in Pichl Im Kurvenbereich um die Kirche in Pichl wird die Asphaltdecke saniert. Den Auftrag erhielt die Firma Richard Schulz Tiefbau in Neuburg an der Donau für 30.000 Euro brutto.

    Wohnhäuser in Aindling In der Hauptstraße in Aindling war der Ausschuss einverstanden mit dem Bau eines Einfamilien- und eines Wohnhauses, jeweils mit Garage. In beiden Fällen gelten die Bedingungen: Zaunsockel sind nicht erlaubt und ein Streifen von mindestens 3,50 Metern Breite muss am Bach für Arbeiten freigehalten werden.

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