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Gemeinderat

13.12.2019

Auch in Affing soll es Urnengräber geben

So sah der Affinger Friedhof vor der Sanierung aus. Damals entschied sich der Gemeinderat noch gegen Urnengräber. Inzwischen ist das anders. Im nächsten Jahr sollen Urnengräber angelegt werden.

Im nächsten Jahr will die Gemeinde den Wunsch vieler Bürger anpacken

Die Nachfrage steigt nach Urnengräbern. Das ist auch in Affing so. Doch am dortigen Friedhof gibt es noch keine derartige Bestattungsmöglichkeit. Das soll sich im nächsten Jahr ändern.

Stefan Matzka sprach das Thema jüngst im Gemeinderat an. „Die Begehrlichkeiten sind da“, betonte er. Das ist auch Bürgermeister Markus Winklhofer bekannt. Im Zuge der Friedhofssanierung vor wenigen Jahren habe der Gemeinderat Urnengräber noch abgelehnt, erinnerte er. Doch bereits in diesem Jahr war im Haushaltsplan Geld für die Schaffung von Urnengräbern vorgesehen. Es klappte nicht. Im nächsten Jahr sei das fest geplant. „Wir brauchen dringend in Affing Urnengräber“, so Winklhofer.

Für die Bauplatzvergabe hat die Gemeinde bereits im Sommer 2018 einen Kriterienkatalog festgelegt. Nach den ersten Vergaben für zwei neue Baugebiete wurde das Werk nun nachjustiert. Ein Beispiel: Bislang war ausgeschlossen, wer ein Grundstück oder eine Wohnung besitzt – und sei es nur ein kleiner Anteil. Bei einer gewissen Größe ist nun aber eine Bewerbung um einen gemeindlichen Bauplatz möglich. Winklhofer resümierte: Die Richtlinien seien nun „noch besser, noch verständlicher und noch sicherer“.

235000 Euro beträgt der Zuschuss vom Freistaat, den Affing für den Bau der Mittagsbetreuung an der Grundschule erhält. Der Neubau kostet rund 2,2 Millionen Euro.

Für die Kläranlage kauft Affing einen Hoflader. Das Modell EurotracW10 kostet 18900 Euro. Der Gemeinderat stimmte dem Angebot zu.

Geldspenden in Höhe von 4950 Euro sind auf Gemeindekonten im Laufe dieses Jahres eingegangen. Der Gemeinderat stellte per Beschluss fest, dass die Zuwendungen unproblematisch sind. Verschiedene Firmen, aber auch Vereine haben Kindertagesstätten und die Bücherei bedacht.

Jugendarbeit, Übungsstunden oder Vereinsjubiläum – für all das bekommen Vereine von der Gemeinde Zuschüsse. Vereine, die weder Jugendarbeit betreiben, noch Sport und auch kein Jubiläum feiern, erhalten Grundbeträge. Chöre etwa bekommen pro Jahr 200 Euro, die Soldatenvereine 250 Euro, übrige Vereine 100 Euro. 100 Euro beantragten nun der Verein Asyl- und Flüchtlingsarbeit Affing, die Interessengemeinschaft Umgehungsstraße Anwalting-Gebenhofen (Igusag) und die Schutzgemeinschaft der Betroffenen des Wasserschutzgebietes und Vorranggebietes Lechfeld (SG-BWV). Mehrheitlich stimmte der Gemeinderat zu. Die Igusag, so betonte Josef Schmid, sei kein Gegner der Umgehung, sondern habe einfach eine andere Varianten-Vorstellung. Xaver Lindermeir erklärte, dass die Schutzgemeinschaft versuche, 200 Hektar landwirtschaftliche Grundstücke auf Affinger Gemeindeflur wieder aus dem Rehlinger Wasserschutzgebiet zu bekommen.

14,25 Euro Benutzungsgebühr pro Stunde setzt die Gemeinde für Sporthallen an. Zehn Euro ersetzt sie davon Vereinen. Die Volkshochschule darf die Hallen kostenlos nutzen. Doch wie ist es mit kommerziellen Anbietern? Diese Frage stellt sich, nachdem eine Teakwondo-Schule die Affinger Mehrzweckhalle nutzen möchte. Weil nicht klar ist, ob dazu ein Grundsatzbeschluss existiert, vertagte der Gemeinderat die Entscheidung. (jca)

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