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Aichach-Klingen: Aufstand vom 17. Juni 1953: Aichacher erinnert sich

Aichach-Klingen

Aufstand vom 17. Juni 1953: Aichacher erinnert sich

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    Manfred Martin aus Klingen (Aichach) hat den Aufstand von 1953 als Zwölfjähriger miterlebt. Der Aufstand beschäftigt ihn heute noch. Er hat zahlreiche Literatur und Zeitungsausschnitte zu dem Thema gesammelt.
    Manfred Martin aus Klingen (Aichach) hat den Aufstand von 1953 als Zwölfjähriger miterlebt. Der Aufstand beschäftigt ihn heute noch. Er hat zahlreiche Literatur und Zeitungsausschnitte zu dem Thema gesammelt. Foto: Nicole Simüller

    Aichach-Klingen Fast vier Jahrzehnte lang war der 17. Juni 1953 als „Tag der deutschen Einheit“ der Nationalfeiertag der Bundesrepublik. Als Volksaufstand in der DDR ging er in die Geschichte ein. Geschichte, die Manfred Martin aus dem Aichacher Stadtteil Klingen miterlebt hat.

    Obwohl er 1953 erst zwölf Jahre alt war, erinnert er sich gut an die damalige Zeit. Der heute 72-Jährige ging in die sechste Klasse der Grundschule in Coswig/Anhalt an der Elbe – nicht zu verwechseln mit dem sächsischen Coswig bei Dresden.

    Die Lebensbedingungen in der Ostzone waren schwierig, der Vater hatte keine Arbeit. In Coswig hatte die vierköpfige Familie so wenig zu essen, dass der Vater eines Tages vor Hunger umfiel. Die Mutter riet ihm 1949, die Ostzone zu verlassen.

    Er zog zu seiner Schwester nach Steingriff (Schrobenhausen) und schickte seiner Familie Essenspakete. Von einigen – unerlaubten – Besuchen des Vaters abgesehen, kam die Familie erst vier Jahre später wieder zusammen. Erneut hatte die Mutter die Initiative ergriffen. Grund: der Volksaufstand von 1953.

    Lesen Sie den ganzen Artikel auf einer Sonderseite in den Aichacher Nachrichten (Samstagsausgabe).

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