Kühbach/Aichach Einen Schutzengel hatte gestern auf der B300 der Fahrer eines Schulbusses, der sich gerade noch aus dem Fahrzeug retten konnte, bevor es in Flammen aufging. Schulkinder waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Bus, da sich der Fahrer auf dem Rückweg zu seinem Arbeitgeber in Schrobenhausen befand. Laut Polizei entstand ein Schaden von rund 20000 Euro. Wie die Polizei berichtet, war der 47-jährige Fahrer mit dem Schulbus am Dienstag gegen 7.30 Uhr auf der Bundesstraße 300 unterwegs, als aus dem Motorraum Flammen schlugen.
Er konnte gerade noch rechtzeitig anhalten und aussteigen, bevor das Feuer auf den gesamten Bus übergriff. Die kurz darauf eintreffende Kühbacher Feuerwehr konnte nicht mehr verhindern, dass der Bus komplett ausbrannte.
Der Bus war auf dem Weg von der morgendlichen Tour zurück zur Firma nach Schrobenhausen. Laut Polizei bemerkte der Fahrer die Rauchentwicklung an seinem Bus, als er sich zwischen den Anschlussstellen Kühbach-Süd und Kühbach-Nord befand. Aufgrund seines schnellen Handelns blieb der Fahrer unverletzt.
Ursache des Brandes war nach ersten Erkenntnissen ein technischer Defekt.
Während der Löscharbeiten bis zur Bergung des Fahrzeugs gegen 10 Uhr musste der Verkehr in beiden Richtungen einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeleitet werden. Nach Angaben der Polizei kam es deshalb zu Stauungen. (AN)