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Aichach: Für den Aichacher Stadtbauhof gibt es einen Masterplan

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Für den Aichacher Stadtbauhof gibt es einen Masterplan

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    Der Stadtbauhof im Gewerbegebiet Aichach-Süd braucht mehr Platz. Er soll eine weitere Halle bekommen.
    Der Stadtbauhof im Gewerbegebiet Aichach-Süd braucht mehr Platz. Er soll eine weitere Halle bekommen. Foto: Erich Echter

    Fahrzeuge, Geräte und Maschinen stehen ungeschützt im Freien und sind Wind und Wetter ausgesetzt: Der Aichacher Bauhof braucht dringend eine neue Halle, um hier Abhilfe zu schaffen. Darüber war sich der Bauausschuss des Aichacher Stadtrats einig. Diese soll nun gebaut werden – als erster Schritt von weiteren, die in den nächsten Jahren folgen sollen, um den Bauhof im Gewerbegebiet Aichach-Süd für die Zukunft zu rüsten.

    Pläne für die neue Halle gab es bereits. Um Platz dafür zu schaffen, wurde der Bebauungsplan geändert. Bei genauerer Planung stellte sich aber heraus, dass die ursprünglich vorgesehene Größe nicht optimal ist. Auch die übrigen Gebäude weisen eine schlechte Bausubstanz auf, und weil das Betriebsgebäude mittig auf dem Gelände an der Robert-Bosch-Straße liegt, sind auch die Betriebsabläufe nicht optimal. Zudem ist das Salzlager nicht hoch genug, sodass das Streugut personal- und zeitaufwendig umgeladen werden muss. Das Bauamt ließ deshalb vom Ingenieurbüro Haid einen Masterplan für das gesamte Gelände ausarbeiten, der jetzt im Bauausschuss gut ankam.

    Stadtbauhof Aichach soll drei neue Hallen und ein neues Salzlager bekommen

    Haids Masterplan sieht insgesamt drei Hallen, ein neues Streusalzlager und acht Schüttboxen vor: eine Fahrzeug- und Lagerhalle, eine Halle für die Schlosserei, die Elektrowerkstatt und einen Waschplatz sowie eine dritte Halle für die Handwerker, Büros sowie einen Aufenthaltsraum für die Mitarbeiter. Gebaut werden könnten die einzelnen Hallen nach und nach in mehreren Bauabschnitten, erläuterte Planer Dieter Haid. Ist die erste Halle gebaut, könnte der Bauhof dort alle Maschinen, Geräte und Fahrzeuge, die jetzt draußen stehen, unterbringen. Dazu kommt: Derzeit muss der Bauhof auch Lagerhallen im San-Depot nutzen.

    Bauamtsleiterin Carola Küspert sagte dazu: „Solange wir Sachen im San-Depot lagern, können wir das Gelände dort nicht überplanen.“ Das Dach der Halle müsste saniert werden, wenn die Stadt die Halle weiter nutzt. Wirtschaftlich sei das nicht möglich, so Küspert. Laut Planer Dieter Haid könnten in der neuen Halle 80 Prozent des Materials aus dem San-Depot untergebracht werden.

    Wann am Bauhof weitergebaut wird, hängt von den Finanzen ab

    Die Halle soll in Fertigbauweise entstehen und im Grundriss trapezförmig sein, um die Baugrenze optimal auszunutzen. Sie wird isoliert, um die Maschinen vor Schwitzwasser zu schützen. In Teilbereichen wird eine zweite Ebene für zusätzliche Lagerfläche eingezogen, sodass ein Teil für größere und ein Teil für kleinere Fahrzeuge vorhanden ist. Die Fahrzeughalle soll eine Fläche von etwa 590 Quadratmetern haben, dazu kommen etwa 400 Quadratmeter Lagerfläche. Die vorläufige Kostenschätzung für diese Halle beläuft sich auf rund 660000 Euro. Die Ausstattung ist darin noch nicht enthalten.

    Wie Bauamtsleiterin Carola Küspert eine Frage beantwortete, soll nun zunächst die Eingabeplanung für die Halle erstellt werden. Sie könnte dann 2020/2021 gebaut werden. Wann es weitergeht, hänge von der Finanzlage ab, so Küspert. 2022 könnte das Salzlager folgen, in den Jahren danach die weiteren Hallen. Planer Dieter Haid sagte, der große Wurf seien die weiteren Hallen. Diese werden dann das bestehende Hauptgebäude ersetzen.

    Im Bauausschuss gab es reihum Lob für die zukunftsorientierte Planung. Für Georg Robert Jung (FWG) als zuständiger Referent waren die Pläne „alternativlos“.

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