Aichach-Friedberg Armin Endhart hat Angst – Angst um seine Existenz als Unternehmer. Vor 16 Jahren hat er die Forellenzucht und Fischräucherei im Friedberger Stadtteil Dickelsmoor übernommen, aufgebaut und viel Geld investiert. Sein Betrieb und die Arbeitsplätze (insgesamt zehn in Voll- und Teilzeit) seien in Gefahr durch den Hubschrauberlärm am benachbarten Flughafen, schreibt er in einem offenen Brief an Landrat Christian Knauer und den Friedberger Bürgermeister Dr. Peter Bergmair.
Vor einigen Jahren hat der Fischerbetrieb damit begonnen, in den Sommermonaten die eigenen Produkte auf einer Freischankfläche zu vermarkten. Ein voller Erfolg: Die Bänke auf der Terrasse vor den Weihern sind voll belegt, gegrillter Fisch lockt oft hunderte Gäste und Vereinsausflügler aus der ganzen Region nach Dickelsmoor. Seit Ansiedlung der Hubschrauberschule Heli Aviation sei es aber kein Spaß mehr, auf seiner Terrasse zu sitzen. Von Frühmorgens bis Sonnenuntergang müssten die Gäste mit dem nervtötenden Lärm leben: „Bis an unsere Grundstücksgrenze wird geflogen, stundenlang.“ Endhart fordert Knauer und Bergmair auf, alles dafür zu tun, dass sein Betrieb weiterhin hochwertige Produkte erzeugen und Arbeit für die Region schaffen könne. (In der heutigen Ausgabe der Aichacher Nachrichten lesen Sie auch eine Stellungnahme des Luftamtes Südbayern zum Hubschrauberflugbetrieb auf dem Verkehrslandeplatz)