Schiltberg-Allenberg 1951 war Konrad Adenauer Kanzler, der Tetra-Pak wurde der Öffentlichkeit präsentiert, das Rosenaustadion wurde eröffnet „und das Wichtigste: der Freischütz Allenberg wurde aus der Taufe gehoben“. Mit diesen launigen Worten begrüßte Schützenmeister Robert Dornecker die zahlreichen Gäste, die sich zur 60-Jahrfeier im Schützenheim eingefunden hatten.
29 Gründungsmitglieder riefen den Verein im Herbst 1951 ins Leben. In diesen 60 Jahren hat sich einiges verändert. „Nicht nur die Anzahl der Mitglieder hat sich verdoppelt, auch der Mitgliederbeitrag hat sich etwas erhöht“, schmunzelte Dornecker. Der Jahresbeitrag anno 1951 betrug nämlich lediglich 1,50 Mark.
Ein großer Meilenstein in der Vereinsgeschichte war der Bau eines neuen Schießstandes 2001. „Zu diesem Aufschwung in den vergangenen 60 Jahren kann ich den vorangegangenen Schützenmeistern und Vorstandsmitgliedern nur von ganzem Herzen gratulieren“, bilanzierte Dornecker weiter.
Natürlich wurde der Anlass genützt, um Mitglieder zu ehren. Die Ehrungen des Gaus Aichach überreichten zweiter Gauschützenmeister Gerhard Lunglmeir und Schriftführerin Anja Lunglmeir-Hensmanns. Eine Auszeichnung erhielten Andrea Ettner und Gisela Brettmeister für 25-jährige Mitgliedschaft, Johann Ostermeier für 40 Jahre und Johann Jung für 50 Jahre.
Schützenmeister Robert Dornecker erhielt für sein Engagement die Ehrennadel in Gold.
Mit dem zweiten Schützenmeister Franz Peischl überreichte Dornecker die Ehrungen des Vereins. So wurden Anna-Lena Peischl, Florian Peischl und Kim Selina Ruppert für drei Jahre Mitgliedschaft, Harald Widmann für zehn Jahre, Gerhard Dreier, Corinna Kaiser, David Riedlberger und Josef Sedlmayr für 20 Jahre und Kaspar Koppold sen. für stolze 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Die Vereinsmeisterschaft ging an die ehemalige Schützenmeisterin Corinna Kaiser mit einem Schnitt von 271 Ringen. Als bester Schütze der Jugend wurde Tanja Rupp mit einem Schnitt von 251 Ringen geehrt.
Im Anschluss begeisterte Franz Stegmair mit einer Fotoserie aus vergangen Tagen und dem Film vom Gartenfest 1982 unter dem Motto „Wo de Bladdaden no Horige war’n“, sein Publikum. (skw)