Rehling Der Seniorennachmittag in Rehling feierte einen runden Geburtstag. Seit nunmehr 20 Jahren treffen sich jeden ersten Mittwoch im Monat zwischen 40 und 45 ältere Mitbürger auf Einladung der KAB. Das kleine Jubiläum war Anlass für eine Feier.
Zu Beginn wurde im Mehrzweckraum des Rathauses ein ökumenischer Wortgottesdienst gefeiert mit dem örtlichen KAB-Präses Pater Thomas und der evangelischen Pfarrerin Sabine Troitsch-Borchardt von St. Lukas aus der Hammerschmiede. Für die musikalische Umrahmung sorgte die „Stemmerhof-Musi“ mit der ehemaligen Rehlingerin Marelies Fischer, jetzt Hammerl.
KAB-Vorsitzender Hartmut Rentke erinnerte an die Vorläufer der regelmäßigen Veranstaltung. Der erste „Altennachmittag“ wie er damals noch bezeichnet wurde, fand am 21. März 1971 statt auf Initiative des damaligen Ortspfarrers Heribert Lohner und des damaligen Bürgermeisters Fritz Höß. Diese Nachmittage gab es aber nur zweimal im Jahr. Nach ihrer Wahl 1990 in den Gemeinderat machte Erika Körting ihr Versprechen wahr, in Rehling etwas für die Senioren auf die Beine zu stellen. 1991 rief sie zusammen mit einigen Helferinnen den KAB-Seniorennachmittag ins Leben, der seither monatlich abgehalten wird. Rentke bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei der Seniorenleiterin und den weiteren sieben Betreuerinnen mit einem Blumenstrauß.
Bürgermeister Alfred Rappel lobte: „Diese Seniorenbetreuung in Rehling ist eine Einrichtung, um die man von so mancher Gemeinde beneidet wird.“ Auch er hatte Blumen für Körting mitgebracht. Den Dankesworten schloss sich KAB-Bezirkssekretär Michael Dudella an. „Gerade in der heutigen Zeit, wo es immer mehr ältere Menschen gibt, ist ein solches Engagement um so wichtiger“, betonte er.
Körting sieht es nach wie vor als Aufgabe der Jungen, für die ältere Generation zu sorgen. Sie erinnerte an ihre ersten Helferinnen vor 20 Jahren. Das waren Therese Schmid, Maria Huber und Hilde Bader, später kamen dann noch Therese Wanitschek und Franziska Bissinger dazu. Mit der Zeit seien die Besucher immer mehr geworden und damit seien auch die Anforderungen gestiegen. So kamen immer mehr Betreuerinnen dazu „und wir sind eine Harmonie, dies spürt man so richtig“, freute sich die Leiterin, die auch mitteilen konnte, dass die Raiffeisenbank 500 Euro für das Jubiläum spendiert hat. Sie wird monatlich unterstützt von Marianne Herb, Anni Schäfer, Gitti Karl, Sofia Abt, Dora Hieber, Leni Kammerer und Zita Sturz. Diese Damen hatten zum Jubiläum ein herrliches Büfett bereitet.
Nachdem die Runde Frühlingslieder gesungen hatte, gab es ein Ständchen für neun Jubilare, die seit dem vorangegangenen Treffen ihren Geburtstag feiern konnten. (at)