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Gersthofer "Naturschützer": Verkehr darf auf östliche Lechseite

Kommentar Von Christian Lichtenstern
18.11.2019

Der Bauausschuss der Nachbarstadt lehnt Westumfahrung von Mühlhausen aus ökologischen Gründen ab. Eine Weiterführung als "Wörle-Spange" zur B2 würden die Räte aber gut finden.

Ein Berliner würde jetzt den Gersthofern zurufen: „Nachtigall, ick hör dir trapsen.“ Ein Altbayer schreit über den Grenzfluss Lech nach Schwaben hinüber: „Ihr glaubt’s wohl, wir sind auf da Brennsuppn dahergschwomma.“ Die Begründung der Ablehnung einer Westumfahrung von Mühlhausen im Bauausschuss der Nachbarstadt ist noch klar nachvollziehbar: Enormer Landverbrauch, Zerschneidung des Naherholungsgebiets und landwirtschaftlicher Flächen – stimmt alles. Diese Straße ist ein massiver Eingriff in die Natur. Eine Entlastung für die Anlieger vom Durchgangsverkehr ist wichtig, aber der ökonomische und ökologische Preis dafür ist sehr hoch.

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