Weniger Unfälle und weniger Verletzte im Straßenverkehr. Das ist eine gute Nachricht. Das liegt auf jeden Fall an der Arbeit der Unfallkommission, die Jahr für Jahr engagiert daran arbeitet, Unfallschwerpunkte im Landkreis zu entschärfen.
Sieht man sich die einzelnen Monate im Vergleich zum Vorjahr an, zeigt sich aber noch ein anderer Grund: die Pandemie und das damit verbundene geringere Verkehrsaufkommen. Die Zahl der Unfälle lag, bis auf August, generell in jedem Monat deutlich unter dem des Vorjahres. Besonders in den Monaten März und April, während des Lockdowns, ging die Zahl der Verkehrsunfälle sogar überproportional zurück.
Das Ziel bleibt: Null Unfälle
Das Ziel der Unfallkommission ist nach wie vor, zero, also null Unfälle, zu erreichen. Mit Verkehrsschildern, Kontrollaktionen oder der baulichen Veränderung von Unfallschwerpunkten alleine ist das nicht zu erreichen.
Auch jeder einzelne Verkehrsteilnehmer muss seinen Anteil dazu beitragen. Das zeigen auf besonders tragische Weise gerade die vier tödlichen Unfälle. In drei Fällen war zu schnelles Fahren der Grund. In einem Fall kombiniert mit Drogen, in einem Fall war der Fahrer außerdem nicht angeschnallt. Eine Unaufmerksamkeit beim Abbiegen kostete eine Frau das Leben.
So gut die sinkenden Unfallzahlen für das vergangene Jahr auch klingen – so sind sie doch mit Vorbehalt zu sehen. Sie werden wieder steigen, sobald das Verkehrsaufkommen wieder zunimmt.
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