Zwei Tage vor Heiligabend um 19.15 Uhr in Unterbernbach (Kühbach): Ein 51-Jähriger aus dem Nachbarlandkreis Neuburg-Schrobenhausen besucht eine Bekannte an der Bachstraße. Plötzlich steht sein Kleintransporter, der vor dem Haus geparkt ist, lichterloh in Flammen.
Drei Feuerwehren rücken an und löschen das Feuer. Doch der Schaden ist gewaltig: Die Polizei schätzt ihn auf 35.000 Euro. Auch das Haus der 48-Jährigen, die der Mann besucht hat, wird durch die Hitze des Feuers in Mitleidenschaft gezogen. Ebenso der Zaun der Nachbarn.
Inzwischen ist die Polizei sicher: Der Brand am 22. Dezember war kein Zufall. Das teilte Siegfried Hartmann, Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben-Nord, auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Der Verdacht der Ermittler, wonach ein Brandstifter am Werk war, habe sich bestätigt.
Die Überprüfung eines Verdächtigen verlief jedoch im Sande. Die Ermittlungen dauerten an, so Hartmann. (nsi)