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Aichach-Friedberg

22.10.2020

Kreis Aichach-Friedberg reißt Corona-Grenzwert erneut

Der Landkreis Aichach-Friedberg liegt bei der Sieben-Tage-Inzidenz erneut über dem Grenzwert von 50. Damit gelten im Landkreis weiterhin strenge Infektionsschutzregeln.
Bild: Britta Pedersen, dpa (Symbolbild)

Der Landkreis Aichach-Friedberg ist erneut ein Corona-Hotspot. Zum zweiten Mal in fünf Tagen wird der Sieben-Tages-Grenzwert deutlich überschritten.

Der Landkreis Aichach-Friedberg ist zum zweiten Mal innerhalb von nur fünf Tagen Corona-Hotspot mit erhöhtem Infektionsgeschehen. Das Wittelsbacher Land überschreitet erneut den Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen - und das deutlich. Aktuell liegt der Wert bei 60,9, wie Wolfgang Müller, Pressesprecher des Landratsamtes Aichach-Friedberg, im Gespräch mit unserer Redaktion mitteilte.

Die Zahlen seien dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bereits gemeldet worden. Dort werden sie im Lauf der nächsten Stunden in die tagesaktuelle Übersicht über alle bayerischen Städte und Landkreise eingepflegt.

Aichach-Friedberg war bereits am Sonntag Corona-Hotspot

Bereits am Sonntag hatte Aichach-Friedberg die 50er-Marke überschritten. In den vergangenen Tagen hatte die Sieben-Tage-Inzidenz jeweils knapp darunter gelegen. Nachdem der Grenzwert am vergangenen Wochenende überschritten wurde, gelten im Landkreis seit Montag deutlich strengere Corona-Regeln - mindestens eine Woche lang. Der Inzidenzwert muss allerdings nicht nur einmal, sondern dauerhaft unter 50 liegen, damit sie zurückgenommen werden können. Das dürfte nun vorerst nicht möglich sein.

Am Mittwoch hatte der Landkreis erwogen, die Maskenpflicht, die nun im Wittelsbacher Land auch für Grundschüler während des Unterrichts gilt, abzuschaffen. Anlass waren ähnliche Entscheidungen in München und anderen bayerischen Landkreisen. Doch es blieb dabei: Grundschüler, ebenso wie Kinder und Jugendliche, in höheren Jahrgangsstufen, müssen die Masken weiterhin auch am Sitzplatz tragen. Der Landkreis beruft sich bei dieser Entscheidung darauf, dass er keine rechtliche Möglichkeit für eine andere Entscheidung gesehen habe.

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