Von Nicole Simüller
Pöttmes Es ist eine traurige Woche für Pöttmes. Nach Johannes Freiherr von Gumppenberg, der am Samstag seiner Krankheit erlag, trauert die Marktgemeinde nun auch um Altbürgermeister Karl Hofmann. Er starb am Dienstag mit 88 Jahren im Kreise seiner Familie.
45 Jahre versah er im Pöttmeser Rathaus seinen Dienst. Er brachte es bis zum Geschäftsstellenleiter, ehe er 1972 Bürgermeister wurde und in die Fußstapfen seines Vaters trat. 18 Jahre lang war er Bürgermeister und Kreisrat.
Gleich zu Beginn erwartete ihn eine schwierige Aufgabe: die Gebietsreform, in deren Zuge zwölf Gemeinden nach Pöttmes eingemeindet wurden. Ein Bruch mit der oberbayerischen Vergangenheit, der viel Fingerspitzengefühl von dem neuen Bürgermeister verlangte. Zumal sich eine Mehrheit der Bürger für eine Zuordnung zum Landkreis Neuburg ausgesprochen hatte.
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