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Ortstermine: Feuerwehren wollen ihre alten Häuser weiter nutzen

Ortstermine

Feuerwehren wollen ihre alten Häuser weiter nutzen

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    Ein Gutacher soll den Zustand der Kastanie vor der Kirche im Ortsteil Alsmoos überprüfen.
    Ein Gutacher soll den Zustand der Kastanie vor der Kirche im Ortsteil Alsmoos überprüfen.

    Petersdorf Die freiwilligen Feuerwehren von Alsmoos und Petersdorf werden künftig im Gemeindezentrum Räume nutzen. Was passiert danach mit den alten Häusern in den beiden Orten? Es sieht so aus, dass sie weiter den Floriansjüngern zur Verfügung stehen werden. Diesen Eindruck vermittelten die Ortstermine des Gemeinderats am Samstag. Entscheidungen sollen in der Sitzung am Montag, 19. März, fallen.

    Vor Wochen hatte die Petersdorfer Wehr den Antrag gestellt, die Gemeinde solle die Materialkosten übernehmen, wenn die Wehr ihr altes Haus für die Feier des 125. Geburtstags herrichtet. Nachdem sich damals eine knappe Mehrheit im Gremium dagegen ausgesprochen hatte (wir berichteten), forderte Bürgermeister Johann Settele die beiden Wehren dazu auf, Nutzungskonzepte vorzulegen.

    Vorsitzender Josef Langenegger setzte sich am Samstag dafür ein, dass das alte Feuerwehrhaus in Petersdorf weiter als Lager und Abstellraum genutzt wird: „Das Objekt ist Teil unserer Ortschaft.“ Dort fänden Veranstaltungen statt, etwa im Rahmen des Ferienprogramms. Stephan End verwies darauf, dass hier Gegenstände aufbewahrt werden. Robert Langenegger versicherte, die Balken im Innenbereich seien einwandfrei. Die Dachplatten bröckelten „hier und da ab“. Seiner Ansicht nach gehört dieses Haus so zum Ort wie etwa die Kirche. Mit „Farbe, einer neuen Dachrinne und ein paar neuen Platten“ könne man das Feuerwehrhaus sanieren. Gemeinderat Stephan End sieht ebenfalls keinen Anlass, das Gebäude abzureißen.

    Auch die Alsmooser Feuerwehr legt großen Wert darauf, dass sie ihr altes Anwesen weiter nutzen kann, etwa zum Lagern eines Maibaums. „Mit der Feuchtigkeit haben wir keine Probleme“, versicherte Kommandant Siegfried Schilling. Einige Arbeiten an den Toren, Fenstern und am Dach stünden zur Debatte. Dazu Richard Brandner: „Wenn ihr Eigenleistung erbringt, haben wir wieder 30, 40 Jahre Ruhe.“

    Friedhof Wie sollen die Grabeinfassungen auf dem Friedhof in Hohenried gestaltet werden? Seit 1987 ist die Gemeinde dort für die Verwaltung bei Beerdigungen zuständig. Hier waren sich Settele und sein Stellvertreter Richard Brandner einig, dass eine Änderung im Bestand nicht zur Debatte stehe. Der Gemeinderat wird darüber reden, wie die Zwischenräume links und rechts von einem Grab aussehen sollten.

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