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Aichach: "Paargold": Zwei junge Sängerinnen aus der Region entzücken die Rotarier

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"Paargold": Zwei junge Sängerinnen aus der Region entzücken die Rotarier

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    Bei der Verleihung des Kulturförderpreises der Rotary-Clubs Schrobenhausen-Aichach und Dielsdorf-Zürich (von links): der Aichach-Schrobenhausener Präsident Josef Königbauer, Christine Biolek und Laura Klotzsch und der Dielsdorfer Präsident Severin Huber. Gitarrist Peter Maklar hat das Duo entdeckt.
    Bei der Verleihung des Kulturförderpreises der Rotary-Clubs Schrobenhausen-Aichach und Dielsdorf-Zürich (von links): der Aichach-Schrobenhausener Präsident Josef Königbauer, Christine Biolek und Laura Klotzsch und der Dielsdorfer Präsident Severin Huber. Gitarrist Peter Maklar hat das Duo entdeckt. Foto: Stefan Lesny

    Zwei junge Sängerinnen aus der Region können sich über einen besonderen Preis freuen: Christine Biolek aus Pöttmes und Laura Klotzsch aus Schrobenhausen-Steingriff sind so gut, dass die Rotary-Clubs Schrobenhausen-Aichach und Dielsdorf-Zürich sie für förderwürdig halten. Sie erhielten den schon zum 30. Mal vergebenen Internationalen Jugendförderpreis der beiden Clubs.

    Beim jährlichen Kontakttreffen der Clubs, das in Oberwittelsbach (Stadt Aichach) stattfand, erhielten die beiden Sängerinnen den Preis. Dieser ist mit 3000 Euro dotiert und wird an junge Künstlerinnen und Künstler aus den verschiedensten Kunstbereichen abwechselnd einmal in der Schweiz und einmal in Bayern vergeben. Mit der Preisverleihung soll hoffnungsvollen jungen Talenten nicht nur eine Bühne für ihr Kunstschaffen, sondern auch die Möglichkeit zur weiteren künstlerischen Entwicklung gegeben werden.

    Gitarrist Peter Maklar hat "Paargold" entdeckt und geformt

    Zahlreiche Preisträger haben sich seit 1991, als der junge Schrobenhausener Klarinettist Alfred Rührmair bei der Premiere gewann, einen Platz in der Kunstszene erarbeitet, einige davon inzwischen auf höchstem Niveau. Erstmals ging nun der Preis an zwei Künstlerinnen, die sich unter dem Künstlernamen "Paargold" - als Ausdruck ihrer Herkunft aus der Gegend des Flüsschens Paar - bereits seit einigen Jahren in die Herzen einer großen Zuhörerschaft gesungen haben.

    Entdeckt und zu einem Duo geformt wurden die beiden jungen Frauen von Peter Maklar, der an der Musikschule in Schrobenhausen lehrt und zu den weltbesten Gitarristen zählt. Sein zart-führendes Spiel auf der Gitarre bildet letztlich die Klammer zwischen den beiden geschulten Stimmen, deren Harmoniegesang bestechend ist und die Zuhörer begeistert.

    Die jungen Sängerinnen von "Paargold" haben ein vielseitiges Repertoire

    In der Laudatio zur Preisverleihung ging der langjährige frühere Kulturreferent der Stadt Schrobenhausen, Klaus Englert, näher auf die Entwicklung der beiden jungen Künstlerinnen ein. Dabei zeichnete er ein Stimmungsbild, das die Entscheidung des Preiskomitees für Klotzsch und Biolek gut nachvollziehen ließ: "Wenn Perfektion auf Brillanz trifft, und sich so zwei Stimmen und eine Gitarre zu einem klanglich außergewöhnlichen Trio zusammenfinden", fand Englert, "dann erobern die neu arrangierten und buchstäblich ins Ohr gehenden Lieder, Medleys, Schlager und Songs, verbunden mit dem lächelnden Charme der Sängerinnen die Herzen der Zuhörer." Weiter verwies der Laudator auf das vielseitige Repertoire der Sängerinnen und die nur am Rande unterstützend eingesetzte Technik.

    Er schloss die Begründung mit der Feststellung, dass durch den zweistimmigen Harmoniegesang - eine hohe Gesangskunst - ein abgestimmter, zarter, emotionaler und belebender Mehrklang entstehe, dem sich kein Zuhörer entziehen kann und will. Man spüre bei den Auftritten der beiden Preisträgerinnen mit jedem Ton und jeder Silbe die Vertrautheit mit der Musik, aber auch der Künstler untereinander. Deshalb glänze das Endprodukt dieses Zusammenspiels der Stimmen mit der Gitarre, sodass die Mischung aus Können, Leidenschaft und Neugier immer wieder nach einem da capo, also einem "von vorne" verlange, so Englert.

    Im Anschluss an die Laudatio überreichten die Präsidenten der beiden Rotary-Clubs, Severin Huber (Schweiz) und Josef Königbauer (Schrobenhausen-Aichach), die Verleihungsurkunden mitsamt der Anweisung des Preisgeldes. Dazu dankten sie besonders Peter Maklar, "der diese Gesangsschätze gehoben und zu Juwelen aufpoliert" habe.

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