Beim Aichacher Freibad hat sich kurzfristig ein personeller Engpass aufgetan. Aus diesem Grund hat die Stadt angekündigt, dass sie ab Juni die Öffnungszeiten reduzieren muss. Dann wird nicht nur montags geschlossen sein, sondern auch am Dienstagvormittag. Die Maßnahme soll allerdings nicht von Dauer sein.
Sabine Fischer, in der Stadtverwaltung fürs Freibad zuständig, bedauert die Kürzung der Öffnungszeiten sehr: „Das tut allen weh.“ Doch sie erklärt, dass es ohne diesen Schritt nicht funktioniert. Der personelle Engpass hat sich demnach kurzfristig und ungeplant ergeben. Die gute Nachricht: Im Mai und damit in der ersten Woche der Pfingstferien, für die aktuell hohe Temperaturen angekündigt sind, kann der bisherige Betrieb mit den täglichen Öffnungszeiten von 9.30 bis 20 Uhr noch aufrechterhalten werden. Sogar mit einem Zusatz: Am Pfingstmontag ist ausnahmsweise ebenfalls geöffnet.
Gute Nachricht: Zum Start der Pfingstferien ist das Freibad täglich geöffnet
Das gelingt laut Fischer, weil Personal kurzfristig einspringt und den Ausfall so kompensiert: „Alle helfen zusammen.“ Das sei zwar auch im Juni der Fall, doch ganz ohne Kürzung geht es dann nicht mehr. Deshalb gilt dann ein „reduzierter“ Dienstag: Der Freibadbetrieb startet erst um 14.30 Uhr. Von Mittwoch bis Sonntag ändert sich nichts.
Der Einschnitt ist schmerzlich. Besonders für die Dauerschwimmer, die gerne am Morgen oder am Vormittag ihre Bahnen ziehen. Das weiß Sabine Fischer. Sie betont, dass der Schritt vorübergehend geplant ist. Schon Ende Juni soll es wieder besser aussehen, weil eine weitere Kollegin im Freibad starte.
In den vergangenen Jahren hatte die Stadt die Öffnungszeiten im Freibad immer mal wieder aus personellen Gründen reduzieren müssen. Beschäftigte für dieses Saisongeschäft zu finden, ist inzwischen nicht mehr so einfach. Zuletzt war die Stadt froh, mit Florian Seitle einen Nachfolger für die langjährige Bademeisterin Sophie Festl gefunden zu haben. Doch die Personallage reicht nicht aus, um eine Sieben-Tage-Woche stemmen zu können. Schließlich muss am Beckenrand immer eine Fachkraft und ein Rettungsschwimmer eingeteilt sein.
Die Öffnung an jedem Tag bleibt trotzdem nach wie vor das Ziel. Insgesamt zeigt sich Sabine Fischer zwar sehr zuversichtlich, dass der aktuelle Engpass bald behoben werden kann. Am Schließtag, dem Montag, aber wird sich nach Lage der Dinge in diesem Sommer eher nichts mehr ändern. Für neues Personal wäre die Stadt trotzdem offen.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren