Bereits im Dezember berieten die Baarer Räte über den Antrag von Maximilian Eller, der via Antrag auf Vorbescheid nachgefragt hatte, ob er am Zeintl sein holziges Minihaus auf Rädern platzieren darf. Der Jungunternehmer, der sowohl im Augsburger als auch im Aichacher Land durch die Gemeinden gondelt, um einen Stellplatz für sein Tiny House zu finden, wurde in Baar nicht fündig. Oder zumindest gab es im Dezember keinen positiven Bescheid für ihn.
Gemeinderat von Baar hält an Entscheidung gegen Tiny House fest
Acht der anwesenden Räte konnten sich nicht dafür erwärmen, das Tiny House im Zeintl zu genehmigen, schließlich sei das Baugebiet für Familien ausgewiesen worden, die ein Haus bauen wollten. Nun kam das Thema erneut im Gremium auf den Tisch, denn das Landratsamt könne die Begründung des Gemeinderats nicht nachvollziehen, hieß es. Dieser hielt jedoch an der Entscheidung aus dem Dezember fest: Abermals stimmten acht Räte gegen das Minihaus.
Ob sich die Räte nun erneut mit dem Thema beschäftigen müssen, beispielsweise weil das Landratsamt das gemeindliche Einverständnis ersetzt, war am Donnerstagabend noch unklar. Unstrittig ist aber, dass das Tiny House bereits am Zeintl steht. Diese Tatsache brachte niemand im Gremium zur Sprache.
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