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Baar: Baarer Waldkindergarten muss seine Öffnungszeiten einschränken

Baar

Baarer Waldkindergarten muss seine Öffnungszeiten einschränken

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    Im Waldkindergarten „Weinbergstrolche“ in Baar gelten seit rund drei Wochen eingeschränkte Öffnungszeiten. Die Einrichtung hat mit einem Personalengpass zu kämpfen. Unser Archivbild stammt von der Eröffnungsfeier in der Jurte des Waldkindergartens.
    Im Waldkindergarten „Weinbergstrolche“ in Baar gelten seit rund drei Wochen eingeschränkte Öffnungszeiten. Die Einrichtung hat mit einem Personalengpass zu kämpfen. Unser Archivbild stammt von der Eröffnungsfeier in der Jurte des Waldkindergartens. Foto: Stefanie Brand (Archivbild)

    Gerade einmal 20 Minuten dauerte die erste öffentliche Sitzung des Baarer Gemeinderats am Donnerstagabend. Darin teilte Bürgermeister Roman Pekis vor allem Informationen mit, die die jüngsten Baarerinnen und Baarer beziehungsweise deren Eltern betreffen.

    Im Waldkindergarten „Weinbergstrolche“ gibt es seit dem 13. Januar eingeschränkte Öffnungszeiten. Aufgrund eines Personalengpasses muss die Einrichtung schon um 13 Uhr schließen. Wegen zusätzlicher krankheitsbedingter Ausfälle blieb der Waldkindergarten sogar an zwei, drei Tagen komplett geschlossen, wie Pekis erklärte. Spätestens ab dem 1. März soll er wieder bis 14.30 Uhr geöffnet sein.

    Bürgermeister informiert über Stand der Arbeiten zur Schulsanierung

    Sandy Lichtblau, Geschäftsstellenleiterin der Verwaltungsgemeinschaft Pöttmes, stellte die erste Änderung im Stellenplan des laufenden Jahres vor. Sie wurde einstimmig beschlossen: Eine Erzieherin, die bis dato im Waldkindergarten tätig war, wird nun zur Leitung. In der Mini-Kita Sonnenkäfer gibt es nun eine zweite Leitungsposition und für die Mittagsbetreuung wurde eine Ergänzungskraft eingestellt.

    Auch einen Zwischenstand zur Schulsanierung teilte Pekis in der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend mit: Ende vergangenen Jahres wurde die Wärmedämmung noch fertiggestellt. Die begonnenen Metallbauarbeiten wurden jetzt weiter ausgeführt, um die Fluchttreppe fertigzustellen. Im Anschluss sollen nun die Arbeiten am Geländer abgeschlossen werden. Zudem sind Restarbeiten im Gebäude erforderlich, die ebenfalls in den nächsten Wochen geplant sind.

    Gute Nachrichten aus dem katholischen Kindergarten St. Laurentius

    Das Ziel: Die Arbeiten sollen in Kürze abgeschlossen sein. Im Frühjahr sollen mithilfe des Verwendungsnachweises die Fördermittel abgerufen werden. Auch die Planungen zum Anbau werden wie beschlossen weitergeführt. Zuletzt hatte das Landratsamt nochmals Unterlagen nachgefordert. Seitens der Verwaltung wird in den nächsten vier bis sechs Wochen mit einem Bescheid gerechnet.

    Aus der nicht-kommunalen Betreuungseinrichtung, dem katholischen Kindergarten St. Laurentius, gab es gute Nachrichten für die Gemeindekasse: Im Kalenderjahr 2023 war es zu einem Überschuss in Höhe von knapp 10.000 Euro in der Defizitabrechnung gekommen. Daraus ergibt sich eine Rückzahlung an die Gemeinde in Höhe von rund 40.000 Euro.

    Plakatierungsverordnung nachgeschärft In der im Dezember beschlossenen Plakatierungsverordnung fehlte ein wichtiger Absatz, der den Ausschluss einiger Flächen am Unterbaarer Friedhof regelt. Der Grund: Wird dort plakatiert, kommt es schnell zur Sichtbehinderung. Deswegen wurden diese Flächen noch einmal explizit in der Verordnung ergänzt: Eine Plakatierung ist demnach dort verboten. Die Entscheidung für die Verordnung fiel – wie bereits im Dezember 2024 – mehrheitlich.

    Gebäudewertversicherung wird teurer Die Kosten für die Gebäudewertversicherung steigen um knapp 330 Euro im Jahr. Bisher bezahlte die Gemeinde gut 4800 Euro, künftig sind es über 5100 Euro im Jahr. Grund dafür ist die inzwischen abgeschlossene Gebäudewertermittlung. Berücksichtigt wurden sogenannte „werterhöhende Maßnahmen“ wie etwa Um- und Anbauten sowie Sanierungen. Noch unberücksichtigt blieb die Schule. Deren Wert kann erst nach Abschluss der Sanierung neu bewertet werden, um die Versicherungssumme entsprechend anzupassen.

    Kanal in Zeller Straße Gemeinderat Dieter Zach merkte an, dass der Kanal am Ende der Zeller Straße stinkt. Er forderte: „Das müsste man beheben.“ Bürgermeister Pekis stellte eine Aufbereitung des Themas mit Zahlen in der Februar- oder März-Sitzung in Aussicht.

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