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Blinklicht der Aindlinger Feuerwehr: Weitere Gespräche mit dem Landratsamt

Aindling

Die Zukunft des Blinklichts bei der Aindlinger Feuerwehr ist weiter offen

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    Das Warnschild mit dem gelben Blinklicht bei der Ausfahrt der Aindlinger Feuerwehr missfällt dem Landratsamt. Das Licht soll weg.
    Das Warnschild mit dem gelben Blinklicht bei der Ausfahrt der Aindlinger Feuerwehr missfällt dem Landratsamt. Das Licht soll weg. Foto: Evelin Grauer (Archiv)

    Die Anregungen aus den drei Bürgerversammlungen standen im Mittelpunkt der jüngsten Aindlinger Gemeinderatssitzung. Dabei ging Bürgermeisterin Gertrud Hitzler unter anderem auf die gewünschte Querungshilfe für Schulkinder in der Krankenhausstraße und das umstrittene gelbe Blinklicht bei der Aindlinger Feuerwehr ein.

    In der Bürgerversammlung in Aindling hatte sich ein Bürger für eine Querungshilfe für Schulkinder in der Krankenhausstraße ausgesprochen. Für Kinder sei es oft riskant, diese Straße zu überqueren. Zwar gilt dort bereits Tempo 30, aber das Verkehrsaufkommen ist hoch. Hitzler erklärte: „Das ist schon immer ein Hotspot gewesen.“ Sie würde sich wünschen, die Lage dort mit Schulweghelfern entspannen zu können. Auf einen entsprechenden Aufruf haben sich aber bisher erst zwei Freiwillige gemeldet. Das reicht laut Hitzler bei Weitem nicht aus. „Wir bräuchten eher 15 bis 20 Leute. Dann ist es für keinen so schlimm.“

    Grundsatz: Die schwächeren Verkehrsteilnehmer sollen geschützt werden

    Gemeinderätin Ulrike Schmid setzt große Hoffnungen in Neuerungen bei der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO), die im vergangenen Jahr in Kraft getreten ist. Wie Schmid im Gespräch mit unserer Redaktion erläuterte, galt bei Kreisstraßen wie im vorliegenden Fall, früher der Grundsatz, dass diese schnell passiert werden müssen. Jetzt herrscht die Meinung vor, dass die schwächeren Verkehrsteilnehmer geschützt werden müssen. Es muss allerdings, beispielsweise mit Schulwegplänen, nachgewiesen werden, dass dort Handlungsbedarf besteht. Laut Hitzler gibt es derartige Schulwegpläne bereits. Die Bürgermeisterin will noch einmal mit dem Landkreis sprechen, ob hier eine Ampel oder ein Zebrastreifen möglich wäre.

    Auch wegen des umstrittenen gelben Blinklichts bei der Ausfahrt der Aindlinger Feuerwehr soll es noch einmal Gespräche mit dem Landratsamt und wohl auch dem neuen Landrat Marc Sturm geben. Die Feuerwehr hatte das Gelblicht in der Vergangenheit bei Einsätzen eingeschaltet, um Verkehrsteilnehmer zu warnen. Das Landratsamt hält das gelbe Blinken für verwirrend und fordert den Abbau. Auf Nachfrage unserer Redaktion heißt es: „Die Regierung von Schwaben hat letzte Woche noch einmal die Rechtsauffassung des Landratsamts bestätigt.“

    Aindlings Bürgermeisterin Gertrud Hitzler will den Bauhof sensibilisieren

    Ebenfalls für Ärger hatten Arbeiten des Bauhofs gesorgt. Wie eine Bürgerin berichtete, sei am Feldrand beim Marktanger in Aindling eine Hecke mit Sträuchern rücksichtslos abgeholzt worden. Dort ist laut Bebauungsplan aber eine Mulde vorgesehen, die Niederschlagswasser zurückhalten soll. Deshalb muss die Gemeinde die Mulde laut Hitzler in den nächsten Jahren wieder in Ordnung bringen. Hitzler will aber an den Bauhof weitergeben, dass derartige Pflegemaßnahmen künftig möglichst sensibel erfolgen sollen. Der Bauhof habe es wegen des Schnittverbots ab März eilig gehabt und werde dort noch aufräumen.

    Auch bei den Bürgerversammlungen in Pichl und Stotzard wurde unter anderem auf Risiken im Straßenverkehr hingewiesen, die die Gemeinde im Blick behalten beziehungsweise an die Verkehrsbehörde weitergeben will. Dazu zählt die Verkehrssicherheit für Radfahrer auf der Strecke Aindling-Arnhofen und eine Beschränkung auf Tempo 30 in Eisingersdorf an der Bushaltestelle. Zudem soll die neue Verkehrsüberwachung ab Mai Raser bremsen.

    Des Weiteren schickte der Gemeinderat die Änderung des Bebauungsplans „Schusterberg“ in Hausen in die zweite Auslegung und stimmte als Sachaufwandsträger dem Beschluss des Todtenweiser Gemeinderats zu, dass ab September in der Grundschule und Außenstelle Todtenweis für die Mittagsbetreuung die gleichen Tarife und Zeiten wie in Aindling gelten. Das bedeutet unter anderem, dass dort bei einer Mindestbuchungszeit von zwei Tagen künftig auch einzelne Tage gebucht werden können.

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