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Bürgermeister Todtenweis entscheidet Stellvertreterwahl zugunsten CSU/Freie Wähler

Todtenweis

Ärger in Todtenweis: Bürgermeister hat zwei Stellvertreter aus der eigenen Fraktion

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    Bürgermeister Konrad Carl begrüßte sechs neue Mitglieder im Gemeinderat: seine Vertreter Peter Wolf und Judith Sauer, sowie Maximilian Haberl jun., Andreas Faber, Alexander Späth und Johannes Linne.
    Bürgermeister Konrad Carl begrüßte sechs neue Mitglieder im Gemeinderat: seine Vertreter Peter Wolf und Judith Sauer, sowie Maximilian Haberl jun., Andreas Faber, Alexander Späth und Johannes Linne. Foto: Johann Eibl

    Auch in den nächsten sechs Jahren stehen drei Kommunalpolitiker an der Spitze der Gemeinde Todtenweis. Dass dieses Trio komplett dem Wählerbündnis CSU/Freie Wähler angehört, kam in der konstituierenden Sitzung am Mittwoch beim Bündnis Zukunft für Todtenweis gar nicht gut an.

    Konrad Carl war bei der Wahl vor zwei Monaten der einzige Kandidat als Erster Bürgermeister bestätigt worden. Er schlug als seinen ersten Vertreter Peter Wolf und als seine zweite Vertreterin Judith Sauer vor. Die geheime Abstimmung brachte jeweils das gleiche Resultat: Je acht gültige Stimmen entfielen auf Wolf und auf Sauer, vier waren jeweils ungültig. Man darf davon ausgehen, dass die vier Gemeinderäte der Zukunft für Todtenweis auf diese Weise ihre Verärgerung zum Ausdruck brachten. Thomas Eberle fehlte entschuldigt.

    Bündnis für Todtenweis verweigert Posten in Organisationen

    Als später verschiedene Posten in Organisationen zu besetzen waren, war sich das Quartett einig in der ablehnenden Haltung. Konrad Eichner, Franz Färber, Bernhard Riß und Alexander Späth wurden namentlich nacheinander vorgeschlagen. Jedes Mal war die Antwort ein Nein. Der Bürgermeister sagte dazu: „Es wäre sinnvoll, wenn sich die andere Gruppierung beteiligen würde.“ Ähnlich äußerte sich Ulrich Siegmund: „Ich fände es schade, wenn sich die Zukunft für Todtenweis nicht beteiligt.“ Dass die Stellvertreterwahl diese Reaktion auslöste, brachte Riß zum Ausdruck, als er sagte, man solle eine halbe Stunde zurückdenken.

    Eingangs hatte Konrad Eichner erklärt, dass sich Zukunft für Todtenweis echte Chancen auf einen Stellvertreterposten ausgerechnet hatte. Das sei aus Sicht des Wählerwillens zu erkennen gewesen. Nach den Wahlen versuchte Judith Sauer die Wogen zu glätten: „Ich hoffe, dass ich ein Sprachrohr auch zur anderen Fraktion sein kann.“

    Alle drei Bürgermeister dürfen in Todtenweis Ehen schließen

    Die neuen Bürgermeister, die ebenso wie Carl künftig als Eheschließungsstandesbeamte zum Einsatz kommen können, wurden ebenso vereidigt wie das halbe Dutzend neuer Mitglieder: Peter Wolf, Judith Sauer, Maximilian Haberl jun., Andreas Faber, Alexander Späth und Johannes Linne. Den Rechnungsprüfungsausschuss leitet Ulrich Siegmund, sein Vertreter heißt Faber, dazu gehören auch Linne (Eberle) und Andreas Berger (Haberl).

    Der Verfügungsrahmen für den Ersten Bürgermeister wurde von 6000 auf 10.000 Euro erweitert. Gerätewarte und Atemschutzträger der Feuerwehr werden nicht mehr mit 25, sondern mit 50 Euro entschädigt. Die Einladung und die Unterlagen für die Sitzungen werden elektronisch übermittelt. Andreas Grägel, der Leiter der Verwaltung in Aindling, versicherte Franz Färber, der weiter Wert auf Papier legt, dass auch er entsprechend informiert wird.

    Vertreter in Organisationen: Verwaltungsgemeinschaft Aindling Carl, Haberl (Faber, Sauer) und Siegmund (Berger, Wolf); Abwasserzweckverband Carl, Siegmund (Eberle, Faber), Berger (Wolf, Linne) und Sauer (Haberl, Faber); Schulverband Carl; Wasserverband Carl, Eberle (Faber, Haberl); Erholungsgebiete-Verein Carl, Eberle (Linne). Zur Jugendbeauftragten wurden Maximilian Haberl jun. und zur Seniorenbeauftragten Petra Wackerl bestellt. Den Arbeitskreis Kommunikation bilden Carl, Faber, Haberl und Sauer; eventuell kommen noch Sandra Siegmund und Bianca Wackerl dazu.

    Bauarbeiten: In Bach finden in den Pfingstferien in Richtung Edenhausen Straßenarbeiten statt, außerdem wird die Brücke repariert. Zwei Tage lang ist mit einer Vollsperrung zu rechnen. Bernhard Riß erkundigte sich nach den Arbeiten an der Wasserleitung in der St.-Ulrich-Straße in Todtenweis. Die Entwässerung wird dort über eine Rinne erfolgen.

    Singrunde Todtenweis: Ihr droht die Auflösung, nun sind Bestrebungen im Gange, einen Anschluss an den Kirchenchor herzustellen. 

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