Brütende Hitze, der Duft frischer Speisen und Kinderlachen zwischen den Essensständen: Das Foodtruck-Festival in Pöttmes lockte über das Pfingstwochenende wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf den Pöttmeser Marktplatz. Auch wenn der ganz große Ansturm der ersten Jahre dieses Mal ausblieb, herrschte vor allem am Sonntagabend eine entspannte und sommerliche Atmosphäre.
Schon kurz nach dem Start am Sonntag wurde es zeitweise schwierig, überhaupt noch einen freien Platz zu ergattern. Viele saßen gemütlich zusammen, ließen sich Burger, Gyros-Pita, Pizza oder süße Leckereien schmecken und genossen dazu kühle Getränke. Vor allem die Stände vom Berabecka Boandlbräu und der Brauerei Unterbaar waren gut besucht.
Am Pfingstsonntag bleiben die Gäste noch lange da
Als die Temperaturen langsam angenehmer wurden, wollten sich manche Gäste offenbar gar nicht mehr trennen. Selbst nach dem offiziellen Ende um 22 Uhr saßen noch Gruppen auf dem Marktplatz beisammen, ratschten weiter und ließen den Abend entspannt beim einen oder anderen Getränk ausklingen. Gerade später am Abend herrschte eine richtig angenehme Stimmung – warm, aber nicht mehr drückend heiß, dazu Musik im Hintergrund und viele Besucherinnen und Besucher, die einfach noch ein bisschen bleiben wollten.
Kulinarisch war wieder einiges geboten. Neben herzhaften Klassikern sorgten unter anderem Icecream-Rolls, Erdbeeren mit Schokolade und andere süße Spezialitäten immer wieder für neugierige Blicke und kleine Warteschlangen. Manche probierten sich einmal quer durch das Angebot, andere blieben lieber bei ihrem Lieblingsstand. Dazu gab es Livemusik, die bestens zum lockeren Sommerabend passte – allerdings ohne das Gedränge vergangener Jahre, als manche Trucks bereits frühzeitig ausverkauft waren. Dieses Mal ging alles deutlich entspannter über die Bühne.
Vor allem Familien kommen zum Foodtruck-Festival in Pöttmes
Vor allem Familien nutzten das Angebot gerne. Kinder sausten mit Luftballontieren über den Platz, ließen sich fantasievoll schminken oder drehten begeistert ihre Runden auf dem Kinderkarussell. Zwischendurch wurde getanzt, gelacht und immer wieder geschaut, was es an den verschiedenen Trucks zu entdecken gab. Währenddessen standen andere Besucherinnen und Besucher plaudernd zusammen oder suchten sich ein schattiges Plätzchen zum Essen und Trinken.
Weniger glücklich verlief dagegen der Pfingstmontag für manche Foodtruck-Betreiber. Die extremen Temperaturen machten sich deutlich bemerkbar. Vor allem am Nachmittag blieb es zeitweise überraschend ruhig. Während mittags noch mehrere Gäste über den Platz schlenderten, wurde das Geschäft später immer zäher. „Bei der Hitze essen viele halt eher wenig oder bleiben zu Hause“, meinte ein Betreiber. Gerade das fehlende Mittagsgeschäft am Sonntag, wo das Festival erst am Abend begonnen hat, sei schade gewesen. Andere berichteten ebenfalls, dass sich viele Menschen bei den hochsommerlichen Temperaturen eher zurückhielten und lieber im Schatten säßen, statt sich durch mehrere Foodtrucks zu probieren.
Foodtruck-Festival: Zu später Anfang, zu frühes Ende?
Erst gegen Abend wurde es langsam wieder voller, als die Hitze etwas nachließ. Dass das Festival am Montag allerdings bereits um 19 Uhr endete, machte die Sache für manche Anbieter zusätzlich schwierig. Einige hätten sich gerade für den Feiertag noch etwas mehr Betrieb gewünscht.
Darüber hinaus hatten auch manche Geschäfte geöffnet. So nutzten Besucher und Besucherinnen die Gelegenheit, noch einmal durch die Läden zu schlendern. Trotzdem blieb am Ende vor allem eines hängen: ein entspanntes Pfingstwochenende mit gutem Essen, Musik und vielen Menschen, die einfach ein paar gemütliche Stunden mitten in Pöttmes verbringen wollten.
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