Wenn Georg Arzberger von seiner Jugend in Sielenbach erzählt, dann tut er das ohne Pathos, fast beiläufig. Es sind Sätze, die wirken, als habe er sie oft gesagt – und doch klingen sie nicht einstudiert. Er sei in einem musikfernen Elternhaus aufgewachsen, betont er. „Meine Eltern hatten einen Handwerksbetrieb.“ Arzberger lächelt, als er das sagt – als müsse er selbst noch einmal prüfen, wie ungewöhnlich sein eigener Weg im Rückblick erscheint. Kein künstlerisch aufgeladenes Umfeld, keine familiäre Tradition, die den Weg vorzeichnete. Ausgerechnet aus diesem handwerklich geprägten Umfeld stammt einer der profiliertesten deutschen Klarinettisten seiner Generation.
Aichach/Sielenbach
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