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Hochwasser Aichach-Friedberg: Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe

Aichach-Friedberg

Entsorgung von Hochwasser-Abfall: Mehrere Wertstoffhöfe am Dienstag auf

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    Das ist nur ein Bruchteil der Gegenstände, die das Hochwasser in einem Haus an der Pfarrer-Steinacker-Straße im Aichacher Stadtteil Ecknach unbrauchbar machte.
    Das ist nur ein Bruchteil der Gegenstände, die das Hochwasser in einem Haus an der Pfarrer-Steinacker-Straße im Aichacher Stadtteil Ecknach unbrauchbar machte. Foto: Erich Echter

    Noch ist das Hochwasser nicht in allen Teilen des Landkreises Aichach-Friedberg vorbei. Wo es bereits abgeflossen ist, stellt sich aber unter anderem die Frage: Wohin mit dem Müll? An diesem Dienstag öffnen einer Mitteilung des Landratsamtes zufolge erneut mehrere Wertstoffsammelstellen.

    Außerplanmäßig sind die Wertstoffsammelstellen in Aichach (von 9 bis 12 Uhr) und Aindling-Todtenweis (von 14 bis 17 Uhr) geöffnet. Angenommen werden nur Sperrmüll und Altholz. Das Landratsamt bittet um Verständnis und Rücksichtnahme, dass möglichst nur durch das Hochwasser betroffene Bürgerinnen und Bürger anliefern sollen. Die Wertstoffsammelstelle Mering ist an diesem Dienstag, wie gewohnt, von 15 bis 19 Uhr geöffnet. In den nächsten Tagen werden schrittweise Hochwassermüllcontainer im Friedberger Stadtgebiet aufgestellt. In Rinnenthal sollen bereits ab diesem Montag um 19 Uhr auf dem Parkplatz des BCR zwei Container zur Verfügung stehen. Ab Dienstag um 7 Uhr besteht die Möglichkeit der Hochwassermüll-Entsorgung am Friedberger Baubetriebshof. 

    Landratsamt will Container für Hochwasser-Abfälle aufstellen lassen

    Das Landratsamt plant ebenfalls, Container aufstellen zu lassen, in denen vom Hochwasser Betroffene ihre Abfälle entsorgen können. Genauere Informationen will das Landratsamt, sobald die Details geklärt sind, im Live-Ticker auf seiner Internetseite bekannt geben. In den Containern dürfen allerdings weder Elektrogeräte noch Problemmüll entsorgt werden.

    • Warum werden nicht alle Keller schnellstmöglich abgepumpt?Feuerwehr-Kreisbrandmeister Dominik Sauter erklärte am Montag bei einer Pressekonferenz im Landratsamt, warum die Freiwilligen Feuerwehren nicht alle voll gelaufenen Keller so schnell wie möglich auspumpen können: Wasser, das mit Öl verschmutzt sei, dürfe aus Umweltschutzgründen nicht abgepumpt werden. Die Feuerwehr könne in solchen Fällen nur tätig werden, wenn sich das Öl klar vom Wasser absetze. Landratsamt und Feuerwehren bitten, sich in solchen Fällen an das Bürgertelefon des Landratsamtes unter 08251/92-444 zu wenden – vor allem dann, wenn ein Öltank so hoch im Wasser steht, dass er hochzutreiben oder umzukippen droht. Solche Anliegen würden nicht über die Feuerwehr-Rufnummer 112 abgewickelt. Eine Gasheizung stellt übrigens keine Gefahr dar.

    Bewohner des Hauses an der Paar in Aichach können noch nicht zurück

    • Bewohner des Hauses an der Paar in Aichach können noch nicht zurück Die 85 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims Haus an der Paar in Aichach können vorerst noch nicht zurück. Die Einrichtung war in der Nacht zum Sonntag vorsorglich evakuiert worden. Die Sorge war, dass das Hochwasser den Sicherungskasten im Erdgeschoss und damit die gesamte Einrichtung lahmlegen könnte. Wie Willi Zwergel, Kreisbereitschaftsleiter des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), bei der Pressekonferenz mitteilte, soll die Rückverlegung der Seniorinnen und Senioren erst erfolgen, wenn der Katastrophenfall im Landkreis aufgehoben ist.
    • Viele Freiwillige bieten ihre Hilfe an Viele Freiwillige – sowohl aus dem Landkreis als auch von außerhalb – melden sich unter anderem am Bürgertelefon des Landratsamtes und bieten ihre Hilfe bei beziehungsweise nach den Hochwassereinsätzen an. Dort freut man sich sehr über die große Solidarität. Landrat Klaus Metzger zufolge ist der Landkreis derzeit noch zurückhaltend, was den Einsatz Ehrenamtlicher angeht, solange das Wasser nicht abgeflossen ist: Es bestehe die Sorge, dass sich jemand in Gefahr bringe. Sobald es möglich sei, komme man gerne auf die vielen Hilfsangebote zurück. Auch die Freiwilligenagentur des Landkreises sei bereits damit beschäftigt, den Einsatz Freiwilliger vorzubereiten.

    Dauerregen: Das Hochwasser im Landkreis Aichach-Friedberg in Bildern

    Dauerregen Starkregen Hochwasser Überschwemmung Oberach Rehling Besonders schlimm hat es diese landwirtschaftliche Hofstelle im Rehlinger Ortsteil Oberach erwischt. Dort mussten rund 100 Kälber und Rinder gerettet werden.
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    Wegen des Unwetters sind in Aichach-Friedberg die Feuerwehren im Einsatz. Der Landkreis hat den Katastrophenfall ausgerufen. Hier finden Sie Bilder.

    Höhe des Hochwasserschadens in Aichach-Friedberg noch unklar

    • Höhe der Hochwasserschäden noch unklar Noch ist unklar, wie groß die materiellen Schäden durch das Hochwasser sind. Für eine Erhebung der Schäden sei schlicht noch keine Zeit gewesen, sagt Karl Schreiner, Leiter der Polizeiinspektion Friedberg. Dem Landrat zufolge wird eine solche Erhebung aber bereits vorbereitet.
    • Polizei fährt verstärkt Streife Die Polizei fährt verstärkt Streife im Wittelsbacher Land, solange der Katastrophenfall gilt. Sie klärt, wo Straßensperren nötig sind, berät bei Umleitungen und ist Ansprechpartner für die Bevölkerung – vor allem in den besonders betroffenen Gebieten.
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