Welches Thema in Aindling liegt Ihnen besonders am Herzen?
Die Förderung von Jugendlichen, Familien und Senioren, unter anderem durch Vereine.
Viele Bürger wünschen sich einen Versammlungsort im Herzen Aindlings. Das geplante Marktzentrum, das nicht zuletzt wegen der geschätzten Kosten von acht Millionen Euro auf Eis liegt, soll einmal Mietwohnungen und Platz für Physiotherapie und Heilpraktiker bieten. Das Zurek-Anwesen daneben soll renoviert und für den Gemeinbedarf genutzt werden. Wie wollen Sie die Attraktivität der Aindlinger Ortsmitte erhöhen?
Der Marktplatz soll mit und für die Bürger gestaltet werden. Hier könnten weitere Ideen gesammelt und Förderprogramme wie „Lebendige Zentren“ zur Finanzierung genutzt werden. Eine andere Option wäre, einen Träger für die Baumaßnahme zu finden. Man könnte auch den Wochenmarkt ausbauen oder die Grünfläche in einen kleinen Park umwandeln. Wichtig ist in jedem Fall, die Bürger miteinzubeziehen, damit sie sich dann dort auch gerne aufhalten.
Was wollen Sie für die Jugend in Ihrem Ort tun?
Die Vereine müssen bei Jugendlichen, gerade wenn diese neu zugezogen sind, stärker beworben werden, um eine gemeinsame Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Der Schulverband muss dabei unterstützt werden, das Hallenbad zu sanieren, außerdem braucht es bezahlbare Krippen- und Kindergartenplätze. Es soll auch eine Umsetzung des bereits genehmigten Dirtparks gemeinsam mit nicht in Vereinen organisierten Jugendlichen und Jugendbeauftragten geben. Darüber hinaus möchte ich Initiativen wie die E-Sport-AG an der Mittelschule unterstützen.
Was brauchen die Senioren?
Unsere Senioren brauchen Mobilität, dazu gehört ein Ausbau des Seniorenfahrdiensts, eine gute Infrastruktur im Gesundheitsbereich und Angebote an Veranstaltungen und Treffpunkten, um am öffentlichen Gemeindeleben teilzunehmen.
Warum ist es wichtig, wählen zu gehen?
Wer sein Wahlrecht nicht wahrnimmt, überlässt anderen die Entscheidung. Wählen ist somit der erste Schritt, um selbst mitzugestalten.
Wie würden Sie einem Fünfjährigen die Aufgaben eines Bürgermeisters erklären?
Ein Bürgermeister hat dafür zu sorgen, dass die Menschen in ihrem Ort ein glückliches Leben haben. Er muss dafür Probleme lösen und Ideen haben, damit sich die Bürger in ihrer Gemeinde wohlfühlen. Er zeigt sich für die Gemeinde und Bürger nach außen.
Was schätzen Sie an Ihrer Konkurrentin Gertrud Hitzler?
Sie engagiert sich auch in Vereinen, hat eine freundliche Art und ist sehr fleißig.
Sebastian Thumbach
- Alter 34
- Aufgewachsen in Pichl
- Familienstand ledig
- Kinder keine
- Ausbildung und Beruf Chemielaborant, Master of Science in Materialwissenschaften, Beruf: Wissenschaftlicher Mitarbeiter
- Hobbys Schützenverein, Feuerwehr, Filme schauen, Festivals, Angeln
- Was würden Sie gerne besser können? Neue Fremdsprachen lernen
- Ehrenämter 1. Jugendleiter im Schützenverein, aktiv bei der Feuerwehr, 2. Vorsitzender beim ödp-Kreisverband Aichach-Friedberg
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