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  3. Landkreis Aichach-Friedberg: Politik, nein danke? Nicht bei jungen Engagierten im Landkreis

Landkreis Aichach-Friedberg
07.06.2024

Politik, nein danke? Nicht bei jungen Engagierten im Landkreis

Am Sonntag findet die Europawahl statt.
Foto: Arne Immanuel Bänsch

Was erwarten junge politisch Aktive aus Aichach-Friedberg von der Europawahl? Vier von ihnen sagen, was sie antreibt und welche Werte ihnen wichtig sind.

Mit der Europawahl am Sonntag steht ein politisches Großereignis vor der Tür. Für die nächsten fünf Jahre wird das Europaparlament gewählt. Erstmals in Deutschland dürfen auch 16-jährige ihre Stimmen abgeben und dafür sorgen, dass die Meinung der jüngeren Generationen stärker repräsentiert wird. Doch wer ist auch bereit, sich für die Politik zu engagieren? Vier junge Leute aus dem Landkreis, die politisch aktiv sind, erzählen beispielhaft, warum ihnen die Europawahl wichtig ist.

Lena Eichner (Grüne) will, "dass die AfD nicht so gut abschneidet"

Lena Eichner von der Partei B90/Die Grünen ist mit ihren 20 Jahren schon Kreissprecherin für den Landkreis Aichach-Friedberg und seit 2020 Mitglied bei den Grünen. Zur Politik kam sie über ihren Vater, der selbst politisch engagiert ist. "Ich wollte mich nicht nur beschweren, sondern selbst etwas verändern", sagt Eichner. Seit ihrer Schulzeit beschäftigen sie Themen wie Frauenrechte, Umwelt und Klimaschutz. Für sie kamen nur die Grünen infrage. Warum? "Als junge Frau auf dem Land war es nicht so leicht, aber mit den Themen der Grünen habe ich mich am wohlsten gefühlt. Mir ist es wichtig, die Umwelt zu bewahren, mich für Minderheiten einzusetzen und Frauenrechte zu stärken." Die Nachwuchsprobleme sieht Eichner nicht nur in der Politik, sondern auch bei Vereinen.

Lena Eichner ist mit 20 Jahren schon Kreissprecherin für das Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Aichach-Friedberg.
Foto: Christopher Mayer

Die Lehramtsstudentin aus dem Todtenweiser Ortsteil Bach wünscht sich ein gutes Abschneiden ihrer Partei bei der Europawahl. "Ich hoffe, dass die AfD trotz ihrer großen TikTok-Präsenz nicht so gut abschneidet. Die vielen Demonstrationen gegen rechts haben hoffentlich etwas dazu beigetragen, dass die noch unentschlossenen Wählerinnen und Wähler eine demokratische Partei wählen."

Max Mayer (JU) hofft, dass ein Rechtsruck in Europa verhindert wird

Max Mayer ist Ortsvorsitzender der Jungen Union (JU) in Adelzhausen. Dem 26-Jährigen gefällt besonders der Zusammenhalt. "Es ist super zu sehen, wenn man zusammenkommt als Gemeinschaft. Wir organisieren viele Partys oder andere Veranstaltungen" Für die Junge Union, die Nachwuchsorganisation der CSU, habe er sich aus Überzeugung entschieden. Er findet, dass die CSU gute Arbeit leiste, was sich auch in den Ortschaften erkennen lasse. "Die Sympathie war von Anfang an größer, als für andere Parteien. Auch wenn bei uns nicht immer jedes Mitglied in allen Punkten mit der CSU übereinstimmt", sagt Mayer.

Max Mayer (Zweiter von links) bei der Jahreshauptversammlung der JU Adelzhausen mit (von links) Andreas Menhart, Flo Wurzer und Adelzhausens Bürgermeister Lorenz Braun.
Foto: Simon Konrad

Der Adelzhausener wünscht sich viele Stimmen für seine Partei und eine hohe Wahlbeteiligung, aber vor allem, dass "ein weiterer Rechtsruck in Europa verhindert wird". Die JU hat laut Mayer in der Region keine Nachwuchsprobleme. 

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Daniel Lichtenstern (Jusos) setzt auf eine hohe Wahlbeteiligung

Deutlich mehr haben dagegen die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) von der SPD mit mangelndem Nachwuchs zu kämpfen. Mit seinen 32 Jahren ist Daniel Lichtenstern aus Friedberg der einzig aktive Juso in seiner Heimatgemeinde. Sein politisches Engagement für die SPD begann bereits 2014 nach einem Praktikum im Bayerischen Landtag. Für den schon immer politisch interessierten Lichtenstern passten die "weltoffenen, demokratischen und wirtschaftlichen" Werte der SPD am besten zu seinen eigenen Grundsätzen. Obwohl sich die Jusos auch in den sozialen Medien präsentieren, fehlt es laut Lichtenstern aktuell an Ideen, wie die Nachwuchssorgen zu lösen sind. "Bei mir war es damals auch so, dass ich zur Partei gekommen bin und nicht umgekehrt", sagt Lichtenstern.

Daniel Lichtenstern: Daniel Lichtenstern ist aktuell der einzig aktive Juso in der Region.
Foto: Udo Koss

Für den Juso hat die Europawahl eine essenzielle Bedeutung. Es gehe darum, gemeinsame Werte wie die Demokratie zu verteidigen. In der Europäischen Gemeinschaft habe man 80 Jahre Frieden erlebt, stellt Lichtenstern fest. Er erhofft sich eine möglichst hohe Wahlbeteiligung generell und der jungen Wählerschaft im Besonderen.

Samuel Furtmayr (Humanisten) will eine freie Entfaltung für alle

Die erst 2014 gegründete Partei der Humanisten (PdH), die Entscheidungen stets auf Basis aller verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse treffen will, wie es auf ihrer Homepage heißt, hat aktuell regen Zuwachs an jungen Mitgliedern. "Uns fehlen eher die älteren Leute", sagt Samuel Furtmayr aus dem Landesvorstand Bayern. Der gebürtige Aichacher wohnt mittlerweile in Augsburg und kam 2023 durch den Wahl-O-Mat zu dieser Partei. Als der 23-Jährige diese Entscheidungshilfe im Internet nutzte, erzielte er eine Übereinstimmung von 92 Prozent mit dem Wahlprogramm der Humanisten – nur um dann festzustellen, dass diese in der Region mangels ausreichend Unterstützerunterschriften nicht wählbar waren.

Der gebürtige Aichacher Samuel Furtmayr engagiert sich im Landesvorstand der Partei der Humanisten.
Foto: Tristan Mayr

Furtmayr machte es sich zum Ziel, das zu ändern, und war damit für die Europawahl und die nächste Bundestagswahl erfolgreich. Der IT-ler findet, jeder Mensch solle sich mit den gleichen Chancen und Möglichkeiten frei entfalten können. Außerdem sollte in seinen Augen Politik "rational, humanistisch und wissenschaftsorientiert sein" und es sollten "Fakten mehr Wert als Meinungen haben". Mit diesen Ansichten fand er im Kreis der PdH schnell Anschluss und wurde bald im Landesvorstand aktiv. Die Wahlwerbung der PdH findet überwiegend online statt. Kapazitäten für eine große Kampagne mit Wahlplakaten sind kaum vorhanden. Der 23-Jährige hat Plakate von Aichach bis Günzburg allein verteilt. Von den Wählern bei der Europawahl erhofft sich Furtmayr die Bereitschaft, sich auch mit den Programmen kleinerer und innovativer Parteien auseinanderzusetzen. Die Europawahl biete sich hierfür optimal an, da keine Fünfprozenthürde gelte.

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