Spät am Montagabend geht es los. Eine Gruppe junger Leute – 35 Mann stark, grob im Alter zwischen 17 und 32 – schleicht sich auf den Biohof Moll in Affing. Dort halten die Maibaumfreunde Affing ihr 25 Meter langes Prachtexemplar versteckt, auf einem Wagen gesichert, mit einem zweieinhalb Meter hohen Holzhaufen als Hindernis. Eine Dreiviertelstunde und eine Flucht über den Holzhaufen, eine Viehweide und einen Acker später liegt der Baum nicht mehr im Hof: Die Maibaumfreunde Affing müssen den ersten Klau ihrer seit 1886 bestehenden Maibaumgeschichte verkraften.
Affing
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