Welches Thema im Landkreis liegt Ihnen besonders am Herzen?
PETER TOMASCHKO: Mir liegt das Miteinander im Wittelsbacher Land besonders am Herzen. Unser Landkreis lebt von starken Gemeinden, engagierten Ehrenamtlichen, starken Familienbetrieben und aktiven Vereinen. Damit dieses Zusammenspiel gut funktioniert, braucht es eine verlässliche Infrastruktur, bestens ausgestattete Schulen, eine wohnortnahe ärztliche Versorgung sowie eine starke Wirtschaft und Landwirtschaft. Der Landkreis muss Partner der Kommunen sein, nicht Hürde.
Was wäre eine einfache Möglichkeit, das Landratsamt als Behörde bürgernäher zu gestalten?
TOMASCHKO: Geht nicht, gibt’s nicht: Ich will Verwaltungsprozesse vereinfachen und beschleunigen, mehr Digitalisierung und einen Verwaltungslotsen als „Kümmerer“ einführen. Das Landratsamt soll zu den Menschen kommen, zum Beispiel durch Schuleingangsuntersuchungen in Kitas. Zusätzlich möchte ich Bürgerbüros in Friedberg, Pöttmes und Mering schaffen. Dort soll es Beratungen und direkte Videotermine mit Sachbearbeitern geben, um Anliegen auch dezentral bearbeiten zu können. Der Landrat ist jeweils einmal im Monat für eine Sprechstunde vor Ort, um in den Austausch zu kommen.
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