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Aichacher holen bei der Bayerischen Meisterschaft dreimal Bronze

Ringen

Aichacher holen bei den Bayerischen Meisterschaften dreimal Bronze

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    Die Aichacher Ringer nahmen von den Bayerischen Meisterschaften drei Bronzemedaillen mit nach Hause: oben Muhlis Cengiz, Dawid Walecki und Tobias Mustafa, unten Julian Bräuer, Sebastian Hack, Maximilian Bräuer und Efekan Hansu.
    Die Aichacher Ringer nahmen von den Bayerischen Meisterschaften drei Bronzemedaillen mit nach Hause: oben Muhlis Cengiz, Dawid Walecki und Tobias Mustafa, unten Julian Bräuer, Sebastian Hack, Maximilian Bräuer und Efekan Hansu. Foto: TSV Aichach

    Es war ein erfolgreiches Wochenende für die Ringer des TSV Aichach: Bei den Bayerischen Meisterschaften in Coburg erkämpften sich Julian Bräuer und Sebastian Hack drei Bronzemedaillen. Es war ein Mammutprogramm, das den bayerischen Ringern abverlangt wurde. Der Bayerische Ringer-Verband (BRV) hatte zu den Landesmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugend eingeladen – und die Resonanz war gewaltig. Über 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verwandelten die Basketball-Arena in einen Hexenkessel des Ringersports.

    Der Mann des Wochenendes aus Aichacher Sicht war zweifellos Julian Bräuer. Er bewies seine Vielseitigkeit und Ausdauer, indem er in beiden Stilarten den Sprung aufs Podest schaffte. Im Freistil der Männer (61 kg) erkämpfte er sich gegen sieben Konkurrenten mit drei Siegen bei nur zwei Niederlagen den dritten Platz. Doch damit nicht genug: Auch im griechisch-römischen Stil (63 kg) behielt er die Nerven und sicherte sich nach zwei weiteren Siegen erneut die Bronzemedaille.

    Sebastian Hack sichert sich in der U20 den dritten Platz

    Auch der Nachwuchs des TSV Aichach zeigte Zähne. Sebastian Hack startete in der Altersklasse U20 im Freistil (70 kg). In einem Feld von neun Teilnehmern sicherte er sich mit zwei Siegen souverän den dritten Platz. Dass das Niveau hoch war, zeigte sich beim griechisch-römischen Stil, wo Hack in der Klasse 72 kg nach zwei Niederlagen den zehnten Platz belegte. Besonders hervorzuheben war die Leistung von Schwergewichtler Dawid Walecki (Männer, GR, 130 kg). In einer stark besetzten Klasse mit zwölf Teilnehmern lieferte er sich fünf harte Kämpfe. Mit zwei Siegen landete er am Ende auf dem fünften Platz und schrammte damit nur knapp am Podium vorbei.

    Für Efekan Hansu (U17) und Maximilian Bräuer (Männer) verlief das Wochenende trotz großen Einsatzes schwierig. In gewohnt stark besetzten Gewichtsklassen schieden sie nach jeweils zwei Niederlagen vorzeitig aus, konnten aber wertvolle Erfahrungen auf Landesebene sammeln.

    Die Trainer Muhlis Cengiz und Tobias Mustafa, die ihre Schützlinge vor Ort betreuten, zeigten sich beeindruckt von der Atmosphäre in der Arena, fanden aber auch mahnende Worte: „Das Niveau bei den Bayerischen Meisterschaften wird immer höher. Unsere Jungs haben stark gekämpft, aber man merkt, dass die Konkurrenz nicht schläft – wir dürfen den Anschluss nicht verlieren. Insgesamt war es ein geiles Event und eine tolle Werbung für unseren Sport.“

    Spektakuläre Aktionen sorgen für sehenswerte Kämpfe

    Auffällig waren regelbedingte Unterschiede: Im griechisch-römischen Stil wurde über zweimal drei Minuten mit einer maximalen Punktedifferenz von acht gerungen, im Freistil der Männer ebenfalls über zweimal drei Minuten, jedoch mit einer Zehn-Punkte-Differenz. Technisch dominierten im Freistil vor allem Beinangriffe, häufig aus dem Übergang vom einfachen zum doppelten Beinangriff, ergänzt durch zahlreiche Einzelwertungen an der Zone. Im griechisch-römischen Stil wurde viel aus der Ausheberklammer gearbeitet, Gegner wurden konsequent an die Zone gedrängt und einfache Punkte erzielt. Zudem sorgten spektakuläre Aktionen wie Suplessen und technisch saubere Ausheber aus dem Boden für sehenswerte Kämpfe.

    Mit dem Abschneiden seiner Athleten zeigte sich Cengiz sehr zufrieden, insbesondere vor dem Hintergrund, dass er erst seit kurzer Zeit wieder als Trainer im Verein tätig ist und bereits eine klare Entwicklung erkennbar sei. Positiv hervorzuheben ist, dass die Athleten wertvolle Wettkampferfahrung sammeln konnten und erkannt haben, wo weitere Arbeit notwendig ist. Bereits im ersten Training nach der Meisterschaft wurden entscheidende Kampfsituationen analysiert und aufgearbeitet. (eidr)

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