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Alpenrose nicht geknickt: Rehling verliert Showdown der Luftgewehr-BOL

Schießsport

Alpenrose muss den Platz an der Sonne abgeben

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    Showdown in Harthausen (von links): Sabrina Eckert, Johannes Schapfl, Laura Mair, Melanie Schapfl und Selina Krauss.
    Showdown in Harthausen (von links): Sabrina Eckert, Johannes Schapfl, Laura Mair, Melanie Schapfl und Selina Krauss. Foto: Reinhold Müller

    Die Vorentscheidung um die Meisterschaft in der Disziplin Luftgewehr in der Bezirksoberliga Nordwest (BOL NW) dürfte wohl gefallen sein. Der bisherige unbesiegte Tabellenführer, Alpenrose Rehling, musste sich im Showdown beim ärgsten Verfolger, der KK Schützengesellschaft Harthausen-Paar, im achten Wettkampftag erstmals geschlagen geben. Die Friedberger knöpften den Rehlingern durch den 3:1-Sieg (1528:1517 Ringe) die Tabellenführung ab.  

    Zwei Runden vor Saisonende hat nun der Aufsteiger Harthausen mit einem guten Vorsprung mit 21:3 Punkten auf Rehling (19:5) die besten Chancen auf die Meisterschaft und den abermaligen Aufstieg. Das Restprogramm ist machbar, mit Gallenbach wartet ein vergleichsweise leichter Gegner, abschließend muss man im Derby in Haberskirch bestehen. Rehling ist daheim noch gegen Olching gefordert und zum Abschluss in Sulzbach.

    Die Rehlinger mussten in Harthausen auf ihre Topschützin Luisa Schopf verzichten. Sie konnte im Skiurlaub den Wettkampf - wie auch die Fans daheim - über einen Live-Stream auf Youtube-Kanal verfolgen. „Tapfer gekämpft, aber doch knapp verloren“, lautete letztlich das Fazit auf Rehlinger Seite.

    Auf die Spitzenposition war Johannes Schapfl vorgerückt, der sich als einziger männlicher Schütze unter des Abends treffsicher zeigte. Er startete mit einer 99er-Serie, schloss mit 388 Ringen ab. Seine Kontrahentin, Sabrina Eckert, legte fulminant los - mit 100 und 99 Ringen - und konnte sich sogar einen Durchhänger (94) leisten, schloss aber mit 98 und somit 391 Gesamtringen ab. An Position zwei stand Schopf-Ersatz Melanie Schapfl der starken Laura Mair gegenüber. Schapfl, die ihren ersten Wettkampf in dieser Saison bestritt, war eine gewisse Nervosität anzumerken, die sie zwar ablegte (Serien: 90, 94, 98, 95), doch mit 377 Ringen keine Chance gegen Laura Mair (387) hatte.

    Carolin Limmer hatte sogar die Chance auf einen Sieg gegen Selina Krauss, doch nach dem guten Start mit 95 und 96 Ringen fiel sie in den letzten Serien auf 92 und 93 Ringe ab. Davon profitierte ihre Gegnerin, die ebenfalls schwächelte, aber mit 378:376 Ringen knapp den wichtigen dritten Sieg für die Gastgeber einfuhr. Den Ehrenpunkt für Rehling erkämpfte Pia Schapfl, die sich nach mäßigem Start steigerte auf 376 Ringe. Bianca Madjari kam diesmal nicht auf Touren und musste sich der Rehlingerin mit 372:376 geschlagen geben.

    Die Rehlinger nahmen diese Niederlage gelassen hin. Man wäre nicht geknickt, wenn es nicht klappt mit dem Wiederaufstieg. „Wir wollen das Restprogramm nun befreit angehen“, so war aus dem Rehlinger Lager zu hören.   

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