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Fußball-Kreisliga: Sportfreunde gewinnen Kellerduell der Tabellennachbarn – Aichach setzt sich ab

Fußball-Kreisliga

Sportfreunde gewinnen Kellerduell der Tabellennachbarn – Aichach setzt sich ab

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    Mit zwei Toren direkt am Sieg der Sportfreunde im Duell der Kellerkinder mit dem SV Echsheim-Reicherstein beteiligt: Spielertrainer Matthias Schuster.
    Mit zwei Toren direkt am Sieg der Sportfreunde im Duell der Kellerkinder mit dem SV Echsheim-Reicherstein beteiligt: Spielertrainer Matthias Schuster. Foto: Reinhold Rummel

    Chance genutzt: Der BSV Berg im Gau verliert zum zweiten Mal in Folge, der BC Aichach zieht auf fünf Punkte davon. Im ersten Tabellendrittel beweist der TSV Pöttmes Moral, im Keller rücken die Sportfreunde näher an ihren Gegner heran, während Adelzhausen auf der Stelle tritt.

    • SF Friedberg – SV Echsheim-Reicherstein 4:1

    Eine dominante erste Halbzeit der Sportfreunde war der Grundstein für den klaren Sieg gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn. Kurzzeitig gerieten die drei Punkte in der zweiten Hälfte ins Wanken, als die Hausherren auf Verwaltungsmodus schalteten und den Gast mehr und mehr ins Spiel brachten. Die Sportfreunde hatten bereits in der siebten Minute die erste Großchance durch Nurten, der knapp verzog. Von den Gästen kam wenig und der erste Torschuss fand in der 25. Minute statt. Da waren die Hausherren wesentlich präsenter, als bei einem schönen Spielzug über Patrick Molnar und David Huber der Ball zu Özgün Kaplan kam, der das 1:0 in der 31. Minute besorgte.

    Im Gegenzug fiel fast der Ausgleich der Gäste, als Bastian Baumgärtner an Torhüter Robert Schmidberger scheiterte. Mit einer feinen Einzelleistung erzielte Matthias Schuster das 2:0 (37.) und so ging man verdient in die Halbzeitpause. Im zweiten Spielabschnitt waren die Gäste besser im Spiel, bei denen Luca Schreier in der 61. Minute die Latte des Friedberger Tores traf. Erst mit dem Tor von Lukas Bittner zum 3:0 in der 71. Minute kam wieder mehr Ruhe ins Friedberger Spiel. In der Schlussphase wackelte der Friedberger Sieg noch einmal, als zunächst Bastian Baumgärtner zum 1:3 traf (82.) und kurz darauf Torhüter Robert Schmidberger gegen Levente Nyuli spektakulär klärte. Es lief bereits die Nachspielzeit und da war es erneut Spielertrainer Matthias Schuster, der nach einem Eckball von Lukas Bittner zum 4:1 Endstand traf. (fse)

    • FC Gerolsbach – SF Bachern 2:0
    Bacherns Torwart Alexander Paula klärt vor Gerolsbachs Lucas Felber. Am Ende hilft es nichts: Bachern verliert.
    Bacherns Torwart Alexander Paula klärt vor Gerolsbachs Lucas Felber. Am Ende hilft es nichts: Bachern verliert. Foto: Helmut Steurer

    Nächster Dämpfer für die Sport-Freunde aus dem Friedberger Ortsteil: Beim FC Gerolsbach gab es die nächste Niederlage. Dabei stand es vor rund hundert Zuschauern nach einer chancenarmen ersten Halbzeit noch 0:0, oder wie es im Liveticker auf der BFV-Seite heißt: „Nix los hier, Grottenkick ohne Chancen auf beiden Seiten. Wer daheim geblieben ist, hat alles richtig gemacht.“ Dafür bekamen diejenigen, die tatsächlich den Weg nach Gerolsbach gefunden hatten, in Hälfte zwei etwas mehr zu sehen: Quasi mit Wiederanpfiff brachte Matthias Steurer die Gastgeber aber in Führung (46.). Selbiger setzte in Minute 83 auch den Schlusspunkt. Bachern bleibt abgeschlagen Letzter, selbst auf die Relegationsplätze sind es bei noch sechs ausstehenden Spielen für die Sport-Freunde 13 Punkte Rückstand. (ddur)

    • FC Affing – SV Klingsmoos 4:1

    Der FC Affing wurde mal wieder seinem Ruf aus Anwärter auf die Bezirksliga gerecht. Der Spitzenreiter feierte einen 4:1-Erfolg gegen Klingsmoos, wobei die Entscheidung bereits nach 39 Minuten weitgehend gefallen war. Denn bis zu diesem Zeitpunkt führten die Affinger dank Treffern von Maximilian Lipp, Fabio und Marco Martens mit 3:0. Torhüter Noah Scherer unterlief ein Eigentor, ehe Stefan Simonovic den alten Abstand herstellte. Spielertrainer Angelo Jakob schonte sich dieses Mal, weil er Probleme in einem Sprunggelenk verspürte: „In der ersten Halbzeit haben wir es sehr, sehr gut gemacht. In der zweiten Halbzeit hat ein bisschen der Zug gefehlt.“ Da kam keine große Gegenwehr mehr aus Klingsmoos. Am Ende herrschte beim FCA noch aus einem anderen Grund Feierlaune. Nino Kindermann, 42, wurde eingewechselt und trug zum 300. Mal das Trikot dieses Vereins. (jeb)

    • DJK Gebenhofen-Anwalting – BC Adelzhausen 3:0

    Verkehrte Welt in Gebenhofen: Der BC Adelzhausen machte das Spiel, die DJK Gebenhofen-Anwalting aber den Sack zu. „Adelzhausen war sehr engagiert, sie sind unglaublich viel gelaufen und aggressiv in den Zweikämpfen gewesen – aber ohne echte Chance“, sagte DJK-Abteilungsleiter Thomas Ross nach Schlusspfiff. Die DJK tat sich über 90 Minuten schwer, Fuß zu fassen. Und so war es ein eigener Befreiungsschlag, der über zwei Köpfe und Spielertrainer Sebastian Kinzel bei Tobias Hugl landete, der in Zusammenarbeit mit Adelzhausen Simon Steinhart im Gewurschtel zum 1:0 einnetzte (45.+2).

    Nach der Pause ging es ähnlich weiter, sagte Ross: „Adelzhausen war am Drücker, aber hat auch keinen Zauberfußball gespielt.“ Beim Stand von 1:0 ergaben sich dann in der Schlussphase noch mehrere Kontermöglichkeiten für die Gastgeber, zwei davon konnte der schnelle Maximilian Wolf verwerten (89., 90.). Ross sagte: „Wir müssen froh sein. So haben wir jetzt zehn Punkte Vorsprung auf die Relegationsränge.“ Dort tritt der BC Adelzhausen mit vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer weiter auf der Stelle. (ddur)

    • SSV Alsmoos-Petersdorf – BC Aichach 0:1
    Der Moment der Wahrheit: Silvio Sebalj sorgte mit seinem Treffer in der 87. Minute nicht nur für das Tor des Tages, der BC Aichach setzte sich somit auch weiter vom BSV Berg im Gau ab.
    Der Moment der Wahrheit: Silvio Sebalj sorgte mit seinem Treffer in der 87. Minute nicht nur für das Tor des Tages, der BC Aichach setzte sich somit auch weiter vom BSV Berg im Gau ab. Foto: Adrian Goldberg

    Vor einer Woche besiegte der SSV Alsmoos-Petersdorf als erster Kreisligist in dieser Saison den BSV Berg im Gau. Diesen Coup konnte man am Sonntag zu Hause gegen den BC Aichach nicht wiederholen. Der Rangzweite gewann durch einen Treffer von Silvio Sebalj, der eine Viertelstunde zuvor eingewechselt worden war, in der 87. Minute mit 1:0 und wahrte seine Chance auf den Aufstieg. Für Markus Kurzhals, den Spielertrainer der Gäste, war von vorneherein klar, dass Kleinigkeiten entscheiden würden; so kam es auch: „Alsmoos hat das taktisch defensiv hervorragend gemacht und kaum Chancen zugelassen. Die Hochkaräter hatte Alsmoos.“ Die Gäste hofften darauf, dass sie noch die Gelegenheit zum Tor des Tages erhalten würden. Auch diese Rechnung ging auf. Kurzhals freute sich auch darüber, dass Berg im Gau erneut leer ausgegangen ist, was die Aussichten im Kampf um Rang zwei verbessert. Zum Duell in Hohenried meinte er: „Verdient wäre vielleicht ein Unentschieden gewesen.“ (jeb)

    • TSV Inchenhofen – SC Griesbeckerzell 2:0

    Pionierarbeit leisteten die Fußballer des TSV Inchenhofen. Sie brachten dem Sportclub, der mit der Empfehlung von vier Siegen in Serie nach Leahad gekommen war, die erste Liga-Niederlage im Jahr 2026 bei. Viel wichtiger war Spielertrainer Werner Meyer freilich, dass seine Mannschaft die richtige Antwort auf die seiner Meinung nach „uferlose“ Vorstellung beim 2:3 in Pöttmes gegeben hat. Meyer hatte nicht unwesentlichen Anteil daran, wechselte er doch Doppelpacker Elias Landsbeck zur Pause ein. Bis dato habe Zell mehr Spielanteile, Inchenhofen durch Meyer und Maximilian Heilgemeir aber die besseren Gelegenheiten gehabt.

    Nach der Pause änderte das Angelo Willadt, der den Ball ansatzlos an die Latte hämmerte (51.). Im Gegenzug tanzte Heigemeir verfrüht in den Mai, drehte drei Gegenspieler ein, ehe Schlussmann Florian Baumeister ihm den krönenden Abschluss seines Solos verwehrte. Eine Viertelstunde vor Schluss hatte Landsbeck dann im Zentrum ungefähr so viel Platz wie auf einem abgeernteten Spargelfeld und nutzte diesen zu seinem satten Schuss aus 20 Metern - das 1:0. Die schönste Geschichte des Spiels schrieb Fynn Wenczel: Nach einem Lendenwirbelbruch und mehr als einem Jahr Zwangspause leitete der ebenfalls eingewechselte 23-Jährige mit einem Steilpass auf Sebastian Pachaly über rechts das 2:0 ein. Pachalys Ablage fand Landsbeck, der mit dem 2:0 (86.) bei seinem Trainer große Erleichterung auslöste: „Das tut richtig gut“, sagte Meyer. (dali)

    • TSV Rain II – TSV Pöttmes 1:4

    Der TSV Pöttmes lässt in der Rückrunde beziehungsweise im Jahr 2026 weiterhin nichts anbrennen – auch beim TSV Rain II blieb der Tabellenvierte (zehn Punkte Rückstand auf die Aufstiegsrelegation bei fünf verbliebenen Spielen) ungeschlagen. Dabei war die Reserve der Landesligamannschaft bereits in der fünften Minute durch einen Weitschuss in Rückstand geraten. Einer Zehn-Minuten-Strafe für die Gastgeber folgte ein Sturmlauf der Gäste aus Pöttmes, der aber zunächst nichts Zählbares hervorbrachte. Erst in Minute 29 verwertete Spielertrainer Fabian Scharbatke einen Ball volley aus rund 20 Metern – mit dem 1:1 ging es schließlich in die Pause.

    Nach der Halbzeit drehte Pöttmes auf: Erneut Scharbatke erhöhte kurz nach Wiederanpfiff, als er an der Strafraumkante aufdrehte und den Ball ins Netz drosch. Rain II machte auf, und so kam Pöttmes zu mehr Chancen. Albin Krasniqi verwertete einen Abpraller (78.) und Maximilian Soth setzte den 4:1-Schlusspunkt (84.). Scharbatke resümierte: „Das war ein verdienter Sieg. Schön zu sehen, dass wir trotz Rückstand weitermachen, obwohl es eigentlich um nichts mehr geht.“ (ddur)

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