Zum Abschluss der Rundenwettkämpfe in der Oberbayernliga mussten Schönbachs Pistoleros ersatzgeschwächt – Klaus Hopfensitz fehlte krankheitsbedingt – zum Lokalderby gegen das erste Team der „Schützengilde“ Ottmaring (Schützengau Friedberg) antreten. Nachdem die Nummer drei (Hopfensitz) auf Seiten von Grüne Eiche nicht gleichwertig zu ersetzen war, war allen Beteiligten von vornherein klar, dass die Begegnung unter der schwierigen Ausgangslage für Schönbach durchaus negativ ausgehen könnte.
So zeichnete sich zum Wettkampfstart bereits ab, dass die Gastgeber auf allen Positionen, neben ihrer Nummer eins, Daniel Wrigley, gleich stark besetzt waren. Schönbach musste durch den Ausfall von Hopfensitz mit Sportleiter Martin Haider auf Position fünf antreten. Dieser lieferte mit 339 Ringen zwar eine solide Leistung ab, blieb aber gegen Simon Zeidler chancenlos, der mit 353 Ringen den ersten Punkt für sein Team holte. Auch auf Position vier zeigte sich das gleiche Bild. Während Markus Fendt auf Ottmaringer Seite mit Serien von 91, 88, 88 und 87 insgesamt 354 Ringe erzielte, konnte Alexander Bader zwar sein bisher gezeigtes Leistungsniveau mit 349 Ringen halten, Punkt zwei ging jedoch erneut an die Gastgeber.
Eine Wende im Ergebnisausgang zeigte sich dann, als die beiden Nummer eins, Daniel Wrigley und Jörg Seckler, an die Stände traten. Während Wrigley mit Serien von 92, zweimal 94 und 91 insgesamt 371 Ringe vorlegte, ließ sich Seckler nicht beeindrucken und startete mit 95 Ringen. Im weiteren Verlauf ließ er noch 94, 93 und 92 Ringe folgen, sodass er am Ende mit 374 Ringen das bessere Ende für sich hatte und den ersten Punkt für sein Team holte. Leichteres Spiel hatte auf Position zwei Sebastian Hammer, der insgesamt 369 Ringe (Serien: 90/94/96/89) vorlegte, die sein Ottmaringer Pendant, Simon Schuß, nicht kontern konnte, da er mit Serien von 89, 91, 89 und 85 (gesamt: 354 Ringe) nicht gerade seinen besten Tag erwischte.
Damit stand es 2:2 vor dem Ergebnisausgang im mittleren Paarkreuz zwischen Peter Schwibinger und Andreas Stadlmayr, der für den erkrankten Klaus Hopfensitz auf Position drei aufgerückt war. Während Schwibinger, quasi im Schnelldurchgang, innerhalb von 20 Minuten, seine Serien von 87, 90, 89 und 94 mit insgesamt 360 Ringen abschloss und damit ein starkes Ergebnis vorlegte, hatte Schönbachs Mannschaftsführer ebenfalls mit einer 87er-Serie die gleichen Startprobleme wie Schwibinger. Zwar lieferte er dann eine 93-Serie ab, geriet dann jedoch erneut mit einer 87er-Serie ins Hintertreffen.
Mit einer Zehn beendete er schließlich seine 94er-Schlussserie und schaffte damit insgesamt 361 Ringe, was denkbar knapp nicht nur den Siegpunkt für sein Team bedeutete, sondern auch die weiße Weste für Grüne Eiche: Die Luftpistolenschützen durften verlustpunktfrei mit 20:0 Punkten, bei 43:7 Einzelpunkten und insgesamt 18.232 erzielten Ringen, die Meisterschaft in der Oberbayernliga-Nord-West bejubeln.
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