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Seit 26 Jahren im Verein: Das ist Johannes Brandner, der Kapitän des TSV Pöttmes

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Seit 26 Jahren im Verein: Das ist der Kapitän des TSV Pöttmes

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    Kapitän und Abwehrchef: Johannes Brandner vom TSV Pöttmes.
    Kapitän und Abwehrchef: Johannes Brandner vom TSV Pöttmes. Foto: Helmut Steurer

    Seit 26 Jahren spielt Johannes Brandner für den TSV Pöttmes und ist mittlerweile ein wichtiger Führungsspieler des Kreisligisten. Auf dem Platz beweist er als Innenverteidiger viel Übersicht und hat eine gute Spieleröffnung. In seiner Freizeit ist Brandner auch sportlich aktiv, interessiert sich für nahezu jede Ballsportart.

    In der laufenden Runde erwischte er mit dem TSV Pöttmes einen schwachen Saisonstart mit sechs sieglosen Partien. Mittlerweile gelang es, auf Rang vier zu klettern. 2026 ist die Elf von Spielertrainer Fabian Scharbatke noch unbesiegt. „Der August liegt uns irgendwie nicht. Wir haben eine junge Mannschaft mit viel Potenzial und wir können optimistisch in die Zukunft schauen“, ordnet der 31-Jährige ein. 15 Fragen an den Kapitän des TSV Pöttmes.

    1. Wer ist dein fußballerisches Vorbild? Von seiner Art und Weise her Bastian Schweinsteiger. Er war auf dem Platz ein Kämpfer und hat sein Herz auf dem Rasen gelassen. Seine Mentalität ist einfach herausragend.

    2. Für welchen Verein schlägt dein Herz? Seit meiner Kindheit für den FC Bayern München. Ich bin in den Verein hineingewachsen und kenne keinen anderen. Im Stadion bin ich aber nur selten und schaue die Spiele meist entspannt von der Couch aus. Ich freue mich jetzt auf die Duelle im Halbfinale der Champions League.

    3. Was bedeutet dir der TSV Pöttmes? Ich bin schon seit 26 Jahren im Verein und kenne nichts anderes. Ich habe auch schon einiges mitgemacht und war auch zwischenzeitlich Abteilungsleiter. Der Verein gehört zu meinem Leben dazu und ist meine zweite Heimat.

    4. Wer war dein härtester Gegenspieler? Hier muss ich Tobias Nabe nennen, der mittlerweile nicht mehr spielt. In meinen ersten Jahren im Herrenbereich hat er beim BSV Berg im Gau gespielt und wir trafen oft aufeinander. Er war zu der Zeit schon ein extrem erfahrener Spieler, der sehr gut mit dem Ball umgehen konnte und auch in der Luft stark war. Tatsächlich hat er mich damals alt aussehen lassen, weil er genau wusste, wie er gegen mich spielen musste (lacht).

    5. Wer war/ ist dein bester Mitspieler? Hier würde ich Julian Schlegel nennen. Er hat bis zur Saison 2017/18 gespielt und hat in meinen Augen viel zu weit unten gespielt. Er war mit seinem Kopf sehr stark und hatte eine gute Technik. Insgesamt würde ich aber sagen, dass ich da viele hatte.

    6. Unter welchem Trainer würdest du auf keinen Fall trainieren wollen? Felix Magath wäre nicht unbedingt mein Favorit. Man kennt einfach die Vorurteile gegen ihn, und Läufe sind nicht so meins. Ich habe aber grundsätzlich selten Probleme mit einem Trainer gehabt - auch wenn ich schon sehr viele verschiedene Trainertypen hatte.

    7. Welche Musik läuft bei euch in der Kabine? Für die Musik sind die jüngeren Spieler zuständig. Daher läuft viel Hip Hop und Deutschrap. Auch wenn das nicht unbedingt meine Richtung ist, bin ich fein damit - Hauptsache jemand kümmert sich darum.

    8. Was trinkst du am liebsten nach dem Spiel? Ein kühles Helles. Unabhängig vom Spielausgang gibt es immer ein Bier. Wenn wir gewinnen, darf es auch das ein oder andere mehr sein (lacht).

    9. Laufen oder Fitnessstudio? Eigentlich beides nicht. Dann gehe ich aber lieber laufen. Mit Fitnessstudios kann ich nicht viel anfangen. Beim Laufen kann ich meinen Kopf ausschalten und Musik hören.

    10. Dorffest oder Club? Auf jeden Fall Dorffest. Bei uns ist die Entscheidung zwar schwierig, weil es auch Clubs und Discos gibt, aber das Dorffest hat einen ganz eigenen Charme. Dort kommen Jung und Alt zusammen. Vor allem unser Marktfest ist jedes Jahr ein echtes Highlight.

    11. Playstation oder Kartenspiel? Am liebsten Kartenspiele - auch wenn es mittlerweile etwas schwieriger geworden ist, weil nicht mehr so viele spielen. Wenn sich aber eine Runde findet, dann am liebsten Schafkopf. Hin und wieder wird auch mal gepokert, aber eher selten.

    12. Selber Kochen oder Restaurantbesuch? Ganz klar Restaurantbesuch. Da bin ich auch nicht wählerisch. Italienisch geht eigentlich immer, aber auch ein gutes Steakhouse.

    13. Gutes Buch oder guter Film? Ein guter Film. Mit Büchern kann ich nicht viel anfangen (lacht). Eine bestimmte Richtung habe ich nicht, aber Horror ist gar nicht mein Ding. Am liebsten schaue ich gute Komödien oder Filme mit Sportbezug.

    14. Partyurlaub oder Städtetrip? Mittlerweile eher Städtetrips. Partyurlaube waren früher ein Thema, aber heute lässt sich auch ein Städtetrip gut mit Freunden verbinden. Besonders reizen mich Ziele in den USA, zum Beispiel Miami. In Europa war ich schon viel unterwegs, aber Städte wie Madrid stehen definitiv noch auf meiner Liste.

    15. Tatort oder Trash- TV? Weder noch. Ich habe mit beiden nichts am Hut. Wenn, dann eher eine gute Serie die gerade angesagt ist. Ich schaue auch gerne Sportdokus.

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