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Vor Duell mit Regensburg: Aichach bangt um Quirin Großhauser

Handball

Aichach bangt um Quirin Großhauser

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    Lag zuletzt flach: Quirin Großhausers Einsatz am Samstag steht auf der Kippe.
    Lag zuletzt flach: Quirin Großhausers Einsatz am Samstag steht auf der Kippe. Foto: Michael Hochgemuth

    Einiges ist ungewöhnlich an diesem Handball-Samstag in Aichach. Im Einsatz sind ausnahmsweise nur die Männer und zwar zu einer unüblichen Zeit. Um 18 Uhr beginnt ihre Oberliga-Partie zuhause gegen den ESV 27 Regensburg. Die Frauen sind diesmal spielfrei. Was ebenfalls bemerkenswert erscheint: Die Männer des TSV Aichach bestreiten nun gleich zwei Heimpartien in Serie; denn eine Woche später kommt das Team des TSV Friedberg.

    Die Regensburger, das dürfte sicher sein, haben keine Gastgeschenke zu verteilen. Sie nehmen Rang acht ein und müssen um den Erhalt der Liga fürchten. Von den bisherigen vier Rückrundenpartien entschieden die Oberpfälzer nur die Aufgabe in Eichenau mit 38:35 Toren für sich. Zuletzt mussten sie sich zuhause Burghausen, dem Schlusslicht, mit 27:32 geschlagen geben. In der Hinrunde unterlag Aichach in der Ratisbona mit 23:27, wobei die Entscheidung erst in der Schlussphase fiel. Dieses Resultat muss man freilich ein wenig relativieren. Damals hatten die Gäste nur sieben Feldspieler an Bord. Dieser Minikader war verständlicherweise leicht überfordert.

    Diesmal stellt sich die personelle Lage im TSV-Team wesentlich besser dar, sieht man davon ab, dass die Situation bei Quirin Großhauser, der zuletzt kränkelte, als unsicher erscheint. „Er war am Dienstag nicht im Training“, teilt Trainer Andreas Hollerweger über den herausragenden Akteur im Rückraum mit: „Ganz fit wird er wohl nicht sein.“ Auf Regensburger Seite sind Marcel Elgeti, der allerdings in diesem Jahr noch zu keinem Einsatz kam, und Lukas Heinle die erfolgreichsten Werfer, sie verzeichneten bislang jeweils 84 Saisontore.

    Die Aichacher Frauen dürfen sich auf ein freies Faschings-Wochenende freuen. Außerdem wurde diesmal am Donnerstag nicht trainiert. Manfred Szierbeck, der Trainer, hofft darauf, dass sich Leoni Lorenz und Antonia Rappel von ihren gesundheitlichen Problemen gut und schnell erholen. Denn die Heimpartie am 21. Februar gegen die SG Friedberg-Kissing hat für ihn einen besonderen Stellenwert. Nicht zuletzt deshalb, weil man das Schlusslicht aus dem Süden des Landkreises auf Distanz halten möchte. Für die Männer ist das Kräftemessen am dritten Samstag im Februar mit dem Nachbarn Friedberg noch kein Thema, zunächst gilt die Aufmerksamkeit Regensburg.

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