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Tempo-30-Zone im Wohngebiet Algertshausen umfasst alle Straßen

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Gesamtes Wohngebiet in Algertshausen wird zur Tempo-30-Zone

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    Die Straßen rund um den neuen Spielplatz in Algertshausen sollen zur Tempo-30-Zone werden. Das beschloss der Bauausschuss in seiner Sitzung.
    Die Straßen rund um den neuen Spielplatz in Algertshausen sollen zur Tempo-30-Zone werden. Das beschloss der Bauausschuss in seiner Sitzung. Foto: Gerlinde Drexler

    Ein ganzes Wohngebiet im Aichacher Stadtteil Algertshausen wird demnächst zur Tempo-30-Zone. Eine Anwohnerin hatte einen entsprechenden Antrag für die Wald- und die Kirchbergstraße gestellt. Die Mitglieder des Bauausschusses folgten mehrheitlich in ihrer jüngsten Sitzung der Anregung der Verwaltung und weiteten die verkehrsberuhigte Zone sogar noch aus.

    Die enge Straßenführung und keine oder nur unzureichende Gehwege waren vor allem der Grund, warum eine Anwohnerin beantragt hatte, in der Wald- und der Kirchbergstraße nur Tempo 30 zuzulassen. Außerdem, so lautete ihre Begründung, führen beide Straßen zum neuen Spielplatz, der seit seiner Eröffnung rege frequentiert wird. Eine Temporeduzierung würde zur Verkehrssicherheit beitragen und die Lärmbelästigung reduzieren, argumentierte die Antragstellering.

    Raymund Aigner plädiert für „rechts vor links“ statt Tempo 30

    Stefan Beer, Leiter des Ordnungsamtes, teilte dem Bauausschuss mit, die Verwaltung habe bei einer Überprüfung in Zusammenarbeit mit der Polizei festgestellt, dass in dem Bereich eine Tempo-30-Zone möglich sei. Doch auch der Lerchenweg und die Eisenerzstraße grenzen unmittelbar an den Spielplatz und den Bolzplatz an. Da es sich bei dem ganzen Bereich um ein Wohngebiet mit engen Straßen und teilweise unübersichtlichen Einmündungen handelt, regte die Stadtverwaltung deshalb an, die Tempobeschränkung auf 30 Kilometer pro Stunde für den gesamten zusammenhängenden Straßenbereich auszuweisen. Die Kosten für die neue Beschilderung bezifferte Beer auf rund 2500 Euro.

    Bettina Stief (FWG) erklärte, sie würde sich mit dem Zustimmen leichter tun, wenn nicht nur eine Person, sondern mehrere hinter dem Antrag stehen würden. Raymund Aigner (CSU) sah das genauso. Nachdem dort fast nur Anwohner fahren, brauche man eigentlich keine Tempo-30-Zone, erklärte er. Aigner regte stattdessen an, dass in dem Bereich zwingend die Regel rechts vor links gelten solle.

    Angesichts der engen Straßen und vieler parkender Autos sagte Stefan Westermayr (CSU), es sage einem schon der gesunde Menschenverstand, dass es kaum möglich sei, dort Tempo 30 zu fahren. Georg Robert Jung (FWG) erinnerte an die Unterschriftenliste für die Tempo-30-Zone im Stadtteil Oberbernbach. Er war der Meinung: „Wenn die Mehrheit das haben will, dann machen wir das. Ansonsten lassen wir es.“ Zusammen mit Stief, Aigner und Peter Meitinger (CSU) stimmte Jung schließlich gegen eine Tempo-30-Zone in dem Wohngebiet.

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